Mehr Haftbefehle, Drogenfunde und Platzverweise: Die Polizei Dortmund zieht Bilanz ihrer Präsenzkonzeption Fokus mit beeindruckenden Zahlen aus nur einer Woche.
Wenn ihr in letzter Zeit öfter Polizei in der Dortmunder Innenstadt oder Nordstadt gesehen habt, dann war das kein Zufall. Vom 1. bis 7. Oktober hat die Polizei Dortmund ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ konsequent fortgesetzt1. Fußstreifen, zivile Einsatzkräfte und Unterstützung von der Bereitschaftspolizei NRW – das Ziel: Straftaten verhindern und euer Sicherheitsgefühl stärken1.
Und das Beste daran: Die Polizei hört auch auf euch. Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung fließen direkt in die Einsatzplanung ein, damit genau dort kontrolliert wird, wo es wirklich nötig ist1.
Richtig spannend wird’s, wenn man sich die einzelnen Einsätze anschaut. Gleich am 1. Oktober erwischten Beamte an der Mallinckrodtstraße einen Mann, der erst falsche Personalien angab – am Ende stellte sich raus: offener Haftbefehl. Ab in die Justizvollzugsanstalt1. Kurz danach ging’s an der Braunschweiger Straße weiter: Ein bekannter Drogendealer wurde kontrolliert, Bargeld in dreistelliger Höhe landete zur Gewinnabschöpfung sicher1.
Auch am Wochenende war ordentlich was los: Eine Tatverdächtige bot ein gefälschtes iPhone an, an der Kreuzung Hansastraße/Westenhellweg gab’s eine Schlägerei nach einem räuberischen Diebstahl, und an der Reinoldikirche endete ein Streit sogar mit einer blutenden Kopfwunde1.
Ein großer Schwerpunkt lag auf dem Straßenverkehr. An der Märkischen Straße fiel ein Fahrzeug durch auffällige Fahrweise auf – der Drogentest war positiv auf Cannabis, Blutprobe inklusive1. Gleich drei alkoholisierte E-Scooter-Fahrer wurden an der Hohen Straße und am Platz von Leeds aus dem Verkehr gezogen1. Nach einer Meldung über Randale an einer Diskothek am Bissenkamp gab’s zudem Platzverweise – und eine Anzeige, weil ein Türsteher wohl zugeschlagen hatte1.
Im Kampf gegen Messergewalt wurden allein in dieser Woche 73 Personen kontrolliert, dabei gab es zwei Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz1.
Montag ging’s munter weiter: Am Burgwall erwischte man einen Fahrer mit offenem Haftbefehl, der sich freikaufte. Im Keuningpark flog ein bekannter Dealer auf, bei dem 24 Verkaufseinheiten Cannabis sichergestellt wurden1.
Am Dienstag folgten gleich mehrere Festnahmen wegen Haftbefehlen – am Stadtgarten, in der Fußgängerzone und in der Nordstadt. Bei einem weiteren Fall regten Beamte sogar ein Waffenverbot an, nachdem jemand unter Drogeneinfluss eine Zwille mit sich führte1. Am Mittwoch beleidigte dann ein 41-Jähriger die Polizei mit dem Mittelfinger – Strafverfahren und Platzverweis waren die Folge1. Im Dietrich-Keuning-Park wurde zudem ein versuchter Drogenhandel per Videobeobachtung aufgedeckt, ein 43-Jähriger landete wegen eines laufenden Abschiebeverfahrens im Polizeigewahrsam1.
Zieht man Bilanz, wird klar: Die Woche war vollgepackt. Über 54 Platzverweise, mehr als 30 Strafanzeigen, mehrere Festnahmen und über 10 Sicherstellungen gingen auf das Konto der Präsenzkonzeption „Fokus“1. Bei der Messergewalt-Bekämpfung kontrollierte man über 70 Personen, dazu kamen zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen und mehrere Sicherstellungen1. Richtig schön: Über 200 Bürgergespräche fanden statt – die Polizei bleibt also auch im direkten Austausch mit euch1.
Fazit: Die Polizei Dortmund bleibt dran und will die Präsenzkonzeption „Fokus“ auch künftig konsequent weiterführen1. Mehr Präsenz, mehr Sicherheit – das Motto scheint aufzugehen.
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