Großeinsatz auf der E25 bei Sprimont: Ein Mann drohte nach einem Unfall mit einer Explosion und ergab sich später der Polizei.
Am Samstagvormittag ist auf der E25 bei Sprimont ein echter Nervenkitzel abgelaufen. Nach einem Unfall mit drei Fahrzeugen zwischen den Abfahrten Sprimont und Aywaille hat einer der Beteiligten gedroht, sein Auto in die Luft zu sprengen. Krass, oder? Der Vorfall spielte sich in Fahrtrichtung Luxemburg ab und sorgte dafür, dass ganz schnell ein Großaufgebot an Einsatzkräften anrückte.1
Bürgermeister Luc Delvaux hat gegen 10.20 Uhr die kommunale Krisenphase ausgerufen – das zeigt, wie ernst die Lage eingeschätzt wurde. Rund 50 Fahrzeuge mit insgesamt etwa 100 Menschen steckten zeitweise auf der Autobahn fest. Feuerwehr und Polizei haben sich um alle gekümmert und konnten sie sicher aus dem betroffenen Bereich bringen. Bei dem ursprünglichen Unfall wurde eine Person leicht verletzt, medizinisch versorgt und abtransportiert.1
Für so einen Einsatz braucht’s natürlich auch die richtigen Profis: Feuerwehr, lokale Polizei, der Kampfmittelräumdienst und sogar die Spezialeinheit DSU der belgischen föderalen Polizei waren vor Ort im Einsatz. Klingt nach einem richtig großen Aufgebot – und genau das war es auch.1
Die gute Nachricht: Der Mann hat sich nach Verhandlungen mit der Polizei gewaltlos ergeben. Die kommunale Krisenphase wurde gegen 14.15 Uhr wieder aufgehoben, und laut Gemeinde Sprimont besteht für die Menschen keine Gefahr mehr. Puh, nochmal gut gegangen!1
Auch wenn der Großeinsatz weitgehend beendet ist, bleibt die E25 erstmal noch gesperrt. Der Verkehr soll wieder freigegeben werden, sobald die Ermittlungsarbeiten vor Ort abgeschlossen sind. Bis dahin müsst ihr mit Verkehrsbehinderungen rechnen, falls ihr in der Gegend unterwegs seid. Die Behörden bitten Autofahrer deshalb ausdrücklich, den Bereich weiterhin zu meiden.1
Für alle, die sich nicht so gut auskennen: Sprimont liegt rund 20 Kilometer Luftlinie südlich von Lüttich und ist von Aachen aus gesehen etwa 45 Kilometer Luftlinie entfernt. Also quasi direkt vor unserer NRW-Haustür, falls ihr demnächst Richtung Belgien unterwegs seid – checkt lieber vorher nochmal die Verkehrslage!1
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