Bundesweite Durchsuchungen in der Transport- und Logistikbranche führen zu drei Haftbefehlen und erheblichem finanziellem Schaden.
In einem groß angelegten Einsatz kam es am 24. März 2026 zu bundesweiten Durchsuchungen in der Transport- und Logistikbranche. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf den Verdacht der organisierten Schwarzarbeit sowie der Bildung einer kriminellen Vereinigung durch einen Subunternehmer. Den Verantwortlichen wird vorgeworfen, Kurierfahrer regelmäßig in bar zu entlohnen und dabei keine Sozialversicherungsbeiträge abzuführen. Zudem wird bandenmäßige Steuerhinterziehung vermutet.
Die durchführenden Zöllnerinnen und Zöllner aus verschiedenen Hauptzollämtern wurden dabei von der Bundespolizei sowie einer Spezialeinheit des Zolls unterstützt. Insgesamt waren mehrere hundert Einsatzkräfte im Ruhrgebiet, insbesondere in Duisburg, Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen sowie im Kreis Kleve und Wesel, im Einsatz. Bei den Durchsuchungen in Wohnungen und Firmenräumen wurden umfangreiche Beweismaterialien sichergestellt.
Im Zuge der Maßnahmen konnten drei Haftbefehle gegen die Hauptverdächtigen vollstreckt werden. Zudem wurden im Rahmen eines Vermögensarrestes 174.000 Euro Bargeld sowie sechs E-Lastenräder sichergestellt. Die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen und Datenträger wird nun in den kommenden Wochen intensiv fortgesetzt.
Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Informationen bereitgestellt werden.
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