E-Scooter-Kontrollen in Iserlohn: Polizei zieht Bilanz mit 78 Verstößen in zwei Tagen und erklärt, warum Schulwege besonders im Fokus standen.
Wenn ihr in Iserlohn mit dem E-Scooter unterwegs seid, solltet ihr grad besonders aufpassen. Die Polizei hat an zwei Tagen gezielt Schulwege und die Fußgängerzone kontrolliert – und dabei ordentlich was gefunden.1
Der Grund für die Aktion: Die Zahl der E-Scooter-Unfälle im Märkischen Kreis steigt im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Damit das nicht so weitergeht, setzt die Polizei neben Präventionsprojekten wie dem „Projekt-E“ an Schulen jetzt auch auf gezielte Kontrollen.1
Am Dienstag waren Beamte der Polizeiwache Iserlohn und des Verkehrsdienstes zuerst rund um den Seilersee und die dortigen Schulen unterwegs. Hier wurden vor allem Schüler auf ihren Rollern gecheckt. Später ging’s dann in die Fußgängerzone – dort hat’s nicht nur E-Scooter-Fahrer erwischt, sondern auch Radfahrer, die ziemlich flott unterwegs waren, sowie vereinzelt Autos im Stadtgebiet.1
Am Mittwoch lag der Fokus dann auf dem Bereich Hemberg. Hier konnten zahlreiche E-Scooter direkt auf dem Schulweg kontrolliert werden, bevor es auch hier nochmal in die Innenstadt ging.1
Nach den zwei Kontrolltagen steht eine ziemlich stolze Zahl: 78 Verstöße wurden geahndet. Besonders bei Minderjährigen, die gegen die StVO verstoßen haben, hat die Polizei direkt reagiert und die Eltern informiert.1
Was bei den vielen Gesprächen vor Ort auffiel: Die Gefahren im Umgang mit E-Scootern werden oft total unterschätzt. Und auch die Regelungen rund um die Elektrokleinstfahrzeuge sind offenbar nicht allen bekannt – obwohl sich viele so ein Gefährt einfach zulegen, ohne sich vorher schlauzumachen.1
Wer sich nochmal genau informieren will, was beim E-Scooter-Fahren erlaubt ist und was nicht, findet alle wichtigen Infos direkt bei der Polizei Märkischer Kreis.1
Diese Kontrollen waren übrigens kein einmaliges Ding. Die Polizei kündigt an, dass es auch in Zukunft weitere Kontrollen geben wird. Also: Helm checken, Regeln kennen und sicher unterwegs sein – sonst könnt’s teuer werden.1
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