Im Rhein-Erft-Kreis wurden zwei E-Scooterfahrer gestoppt: einer mit über 3 Promille, einer positiv auf Cannabis getestet.
E-Scooter sind praktisch, schnell und mega bequem für den Weg durch die Stadt. Aber mal ehrlich: Wer glaubt, auf den kleinen Flitzern gelten andere Regeln als im Auto, liegt komplett daneben. Das mussten jetzt auch zwei Männer im Rhein-Erft-Kreis am eigenen Leib erfahren, die innerhalb von nur zwei Tagen von der Polizei aus dem Verkehr gezogen wurden.1
Am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr bekam es ein 43-Jähriger in Pulheim mit einer aufmerksamen Zeugin zu tun. Die hatte beobachtet, wie der Mann auf seinem E-Scooter auf einem Tankstellengelände an der Donatusstraße immer wieder gestolpert ist, und direkt die Polizei alarmiert.1 Gute Entscheidung, denn als die Beamten eintrafen, zeigte der Atemalkoholtest einen Wert von über 3 Promille. Krasser Wert für jemanden, der eigentlich noch im Straßenverkehr unterwegs war.1
Nur zwei Tage später, am Freitagmorgen gegen 4.20 Uhr, war in Brühl der nächste Fall fällig. Bei einer ganz normalen Verkehrskontrolle auf der Kurfürstenstraße hielten Polizisten einen 56-jährigen E-Scooterfahrer an. Schnell gab es Hinweise auf Drogenkonsum, der Test reagierte positiv auf Cannabis.1
In beiden Fällen ließen die Einsatzkräfte Blutproben entnehmen, die direkt auf der Wache von einem Arzt gemacht wurden. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen gegen beide Männer aufgenommen.1
Was viele immer noch nicht auf dem Schirm haben: Für E-Scooter gelten exakt die gleichen Regeln wie fürs Auto, wenn es um Alkohol und Drogen geht. Die Polizei macht in ihrer Mitteilung nochmal klar, dass Ausfallerscheinungen, Koordinationsprobleme oder eine verlangsamte Reaktionszeit typische Folgen von Alkohol- und Drogenkonsum sind – und genau das kann im Straßenverkehr richtig gefährlich werden, nicht nur für einen selbst, sondern auch für andere.1
Fährt man also mit zu viel im Blut oder high auf dem E-Scooter durch die Gegend, landet man in der Regel direkt in einem Ermittlungsverfahren. Klingt nach einer App, die man sich lieber spart, oder?
Die beiden Fälle aus Pulheim und Brühl zeigen mal wieder: E-Scooter wirken harmlos, sind aber kein Freifahrtschein für Partynächte mit anschließender Heimfahrt. Wer getrunken oder gekifft hat, sollte den Roller stehen lassen und lieber ein Taxi, Bus oder die eigenen Füße nutzen. Spart am Ende Stress, Ärger mit der Polizei und vor allem: echte Gefahren im Straßenverkehr.
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