Nach einem Einbruch in Herten sitzt eine 18-Jährige in U-Haft, eine zweite Verdächtige kam frei. Alle Details zum Fall und den Ermittlungen der Polizei.
Montagmorgen in Herten: Zwei Frauen brechen in ein Wohnhaus auf der Straße Im Brinken ein und schnappen sich eine größere Menge Schmuck. Was sie nicht einplanen: Eine aufmerksame Nachbarin bekommt die fremden Personen am Haus mit und ruft sofort die Polizei.1 Das war wohl der entscheidende Move, denn kurz darauf schnappt die Polizei beide Verdächtigen.
Einen Tag nach der Tat, am Dienstag, wird die 18-Jährige dem Amtsgericht Recklinghausen vorgeführt. Der Richter erlässt Haftbefehl gegen sie, jetzt sitzt sie in Untersuchungshaft.1 Spannend dabei: Ihre Identität stand anfangs gar nicht fest und musste erst von der Polizei ermittelt werden. Mittlerweile ist klar, dass die junge Frau in Köln gemeldet ist.1
Die zweite mutmaßliche Täterin, eine 24-Jährige aus Herten, hat mehr Glück – sie wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder aus dem Gewahrsam entlassen.1
Bei den beiden Frauen konnte die Polizei auch Diebesgut finden und sicherstellen. Nach bisherigen Erkenntnissen stammt das Diebesgut genau aus dem Wohnhaus, in das am Montagmorgen eingebrochen wurde.1 Die Ermittlungen dazu laufen aber weiter, denn noch sind längst nicht alle Fragen geklärt.
Dieser Fall zeigt mal wieder, wie wichtig aufmerksame Nachbarn sind. Ohne den Hinweis der Zeugin wären die beiden Frauen wahrscheinlich einfach verschwunden gewesen. Also: Augen auf in der Nachbarschaft, denn manchmal macht genau das den Unterschied zwischen Täter-Flucht und Festnahme.
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