Die Bundespolizei zieht eine Bilanz zu den Einsätzen während der Weiberfastnacht im Kölner Hauptbahnhof.
Am Donnerstag, den 12. Februar, feierten zahlreiche Menschen in den Karnevalshochburgen, jedoch blieb der Besucherstrom aufgrund des schlechten Wetters unter den Zahlen der Vorjahre. Im Kölner Hauptbahnhof registrierte die Bundespolizei dennoch ein erhöhtes Aufkommen an Straftaten.
Bereits früh am Morgen kamen viele Feiernde an, und die anfangs friedliche Anreise wandelte sich im Laufe des Tages. Es wurden mehrere Diebstähle, körperliche Auseinandersetzungen sowie Angriffe auf Polizeikräfte gemeldet. Die Einsatzkräfte der Bundespolizei intervenierten in mehreren Fällen und konnten so Schlimmeres verhindern.
Der Rückreiseverkehr ab etwa 19:30 Uhr führte zu einem weiteren Anstieg des Personenaufkommens. In diesem Zusammenhang trat es zu gefährlichen Situationen im Gleisbereich, wo sich zwei Personen aufhielten. Diese Vorfälle führten zu Gleissperrungen, welche signifikante Auswirkungen auf den Bahnverkehr hatten. Beide Personen wurden von der Polizei gestellt.
Ein weiterer bemerkenswerter Vorfall ereignete sich im ICE 317, wo ein Fahrgast den Diebstahl seines Tablets meldete. Das Gerät konnte lokalisiert und bei einem Verdächtigen sichergestellt werden, der daraufhin festgenommen wurde.
Ein aggressiver 29-Jähriger machte es den Einsatzkräften ebenfalls schwer, als er versuchte, eine Absperrung zu überwinden, die aufgrund eines herrenlosen Gepäckstücks errichtet worden war. Trotz mehrmaliger Aufforderung zur Ruhe weigerte er sich und attackierte schließlich einen Diensthundeführer und seinen Hund, was zu seiner Festnahme führte.
Die Bundespolizei war mit starken Kräften vor Ort und konnte trotz der erhöhten Fallzahlen die Lage kontrollieren. Es wurde erneut an die Feiernden appelliert, Respekt gegenüber anderen Reisenden sowie den Sicherheitseinheiten zu zeigen, auf persönliche Gegenstände zu achten und Gleisanlagen zu meiden, um Gefahrensituationen zu vermeiden.
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