Verfolgungsjagd auf der A30 endet mit mehreren Festnahmen und Ermittlungen wegen Einbruchs.
In der Nacht zum Mittwoch kam es im Raum Osnabrück zu einer polizeilichen Verfolgungsfahrt über die A30 und durch das Stadtgebiet. Zivilpolizisten entdeckten ein Fahrzeug, das mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und dessen Kennzeichen als gestohlen gemeldet worden war. Nachdem der Fahrer die Flucht ergriff, konnte das Auto durch den Einsatz eines Stop-Sticks bei Rheine gestoppt werden.
Während der Verfolgung verließen mehrere Insassen das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß. In einem mehrstündigen Einsatz wurden schließlich fünf Personen ergriffen, darunter auch Jugendliche mit Wohnsitzen in Nordrhein-Westfalen. Die Ermittlungen richten sich gegen diese Gruppe wegen unterschiedlichster Verkehrsdelikte, des Verdachts des Kennzeichendiebstahls sowie möglicher Eigentumsdelikte im Zusammenhang mit einem Einbruch in eine Elektromaschinenfabrik in Osnabrück.
Die Täter hatten gewaltsam Zugang zu einer Lagerhalle in der Industriestraße verschafft und Kupferteile im Wert von etwa 10.000 Euro entwendet. Während der polizeilichen Maßnahmen konnten zudem in der Nähe weitere Fahrzeuge mit verdächtigen Inhalten festgestellt werden.
Die Situation führte zu einer temporären Vollsperrung der A30. Das polizeiliche Engagement umfasste auch Unterstützung durch Luftunterstützung, um die Fahndungsmaßnahmen zu optimieren. Die Ermittlungen dauern an und die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die Hinweise zu den Abläufen geben können.
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