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Fahndungstreffer der Bundespolizei: Haftbefehle vollstreckt
18. Juni 2026

Am 17. Juni 2026 wurden in Dortmund und Gelsenkirchen mehrere Haftbefehle vollstreckt.

Bundespolizei führt Haftbefehle aus

Am 17. Juni 2026 vollstreckten Einsatzkräfte der Bundespolizei insgesamt zwei Haftbefehle in Dortmund und Gelsenkirchen. Gegen 12:20 Uhr trafen die Beamten im Dortmunder Hauptbahnhof auf einen 25-jährigen Mann, der aufgrund einer Fahndungsausschreibung gesucht wurde. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hatte einen Haftbefehl gegen ihn erlassen, nachdem er im Januar 2024 wegen Betrugs zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Der Verurteilte konnte die geforderte Summe von 720,00 Euro bezahlen und wurde nach der Ausstellung einer Quittung entlassen.

Kurze Zeit später, gegen 15:10 Uhr, suchte eine ukrainische Frau die Wache der Bundespolizei am Gelsenkirchener Hauptbahnhof auf. Sie äußerte, dass möglicherweise ein Haftbefehl gegen sie vorliegt. Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl des Amtsgerichts Bochum vorlag. Die Frau, die ebenfalls wohnungslos ist, war wegen gemeinschaftlichen Diebstahls im April 2025 zu einer Geldstrafe von 450,00 Euro verurteilt worden. Da sie den Betrag nicht aufbringen konnte, wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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