Fahrerflucht in Düsseldorf: Nach einem riskanten Wendemanöver stürzte ein Busfahrgast schwer verletzt. Die Polizei sucht jetzt dringend Zeugen zum Unfall.
Stellt euch vor, ihr sitzt ganz entspannt im Bus und plötzlich fliegt ihr durch die Gegend, weil jemand anderes totalen Mist gebaut hat. Genau das ist einer Person in Düsseldorf passiert – und der Verursacher ist einfach abgehauen. Die Polizei Düsseldorf sucht jetzt dringend Zeugen.1
Am Montag, den 12. Oktober 2026, war gegen 18:15 Uhr ein Linienbus auf der Kölner Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Hinter dem Worringer Platz wechselte der Busfahrer auf die linke Spur, die für Busse und Bahnen reserviert ist. Und genau da wurde es brenzlig: Ein Pkw scherte verbotswidrig vom rechten Fahrstreifen nach links vor den Bus, um einen U-Turn hinzulegen.1
Der Busfahrer musste eine Vollbremsung hinlegen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Durch diese Gefahrenbremsung stürzte ein Fahrgast im Bus und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Richtig fies daran: Der Fahrer des Pkw hat sich danach einfach aus dem Staub gemacht, ohne sich um die Folgen seines Manövers zu kümmern.1
Die Polizei hat schon ein paar Details zum gesuchten Fahrzeug und Fahrer zusammengetragen. Es könnte sich um einen Ford Galaxy oder einen grau-beigen Kombi handeln. Der Fahrer wird auf 30 bis 40 Jahre geschätzt, hat dunkle lockige Haare und einen dunklen Bart.1
Falls euch da gerade ein Licht aufgeht oder ihr den Unfall vielleicht sogar selbst beobachtet habt: Meldet euch bei der Polizei! Jeder noch so kleine Hinweis kann helfen, den flüchtigen Fahrer zu finden. Das Verkehrskommissariat 1 ist unter der Telefonnummer 0211 870 0 erreichbar.1
Solche riskanten Fahrmanöver sind nicht nur für die direkt Beteiligten gefährlich, sondern können wie in diesem Fall auch unbeteiligte Personen schwer verletzen. Ein U-Turn mitten im fließenden Verkehr, noch dazu vor einem Bus auf der Busspur – das geht einfach gar nicht. Umso wichtiger ist es jetzt, dass Zeugen sich melden und die Polizei bei der Aufklärung unterstützen. In dringenden Fällen könnt ihr natürlich auch immer den Polizeinotruf 110 wählen.
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