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Fahrrad, E-Scooter und Co: Große Kontrollaktion in Gütersloh
16. Oktober 2026

Nach Bürgerhinweisen kontrollierte die Polizei Gütersloh gezielt E-Scooter, Fahrräder und Autos – mit überraschender Bilanz und viel Zustimmung aus der…

Eure Hinweise, ihre Kontrollen

Ihr habt der Polizei Gütersloh verraten, wo ihr euch im Straßenverkehr unsicher fühlt – und die Polizei hat reagiert. Am Donnerstag (15.10.) lief in Gütersloh ein großer Schwerpunkteinsatz, bei dem E-Scooter, Fahrräder und E-Bikes im Mittelpunkt standen. Ziel war es, Unfälle zu verhindern, bevor sie überhaupt passieren.1

Social Media als Hinweisgeber

Besonders spannend: Die Polizei hat vorher über Social Media bei euch nachgefragt, an welchen Orten in Gütersloh ihr euch besonders oft Sorgen um die Sicherheit macht. Diese Bürgerhinweise flossen direkt in die Auswahl der Kontrollstellen ein. Logisch, dass dabei auch Bereiche in der Nähe von Schulen und Kitas sowie bekannte Unfallhäufungsstellen besonders im Fokus standen.1

Wo genau wurde kontrolliert?

Geschwindigkeitskontrollen gab es an der Blessenstätte und in der Nähe einer Kita an der Isselhorster Straße in Avenwedde-Bahnhof. In der Fußgängerzone wurden zusätzlich Fahrrad-, E-Bike- und E-Scooter-Kontrollen durchgeführt – mit mehreren Teams gleichzeitig und einer extra Fahrradstreife.1

Die Bilanz: Jede Menge Verstöße

Bei den Geschwindigkeitskontrollen wurden 27 Verwarngelder verteilt, gegen zwei Autofahrer gab es Ordnungswidrigkeitenverfahren. Der Hammer: Eine Autofahrerin wurde an der Isselhorster Straße mit 60 km/h gemessen – erlaubt waren dort nur 30 km/h.1

Auch sonst kam einiges zusammen:

  • Ein Autofahrer war komplett ohne Fahrerlaubnis unterwegs – Verfahren eingeleitet, Weiterfahrt untersagt.
  • Ein E-Scooter hatte keinen Versicherungsschutz – auch hier gab’s ein Ermittlungsverfahren.
  • Ein Verkehrsteilnehmer fuhr die Strengerstraße in die falsche Richtung.
  • Ein Motorradfahrer trug keinen Helm.
  • Eine Autofahrerin und vier Radfahrer hatten das Handy am Ohr.
  • Zwei E-Scooter-Fahrer und ein Radfahrer nahmen verbotenerweise eine zweite Person mit.
  • 16 E-Scooter und sieben Fahrräder wurden fahrend in der Fußgängerzone erwischt, wo das nicht erlaubt ist.

Fahrradstreife zeigt Wirkung

Besonders effektiv war laut Polizei der Einsatz der Fahrradstreife in der Innenstadt. Macht Sinn – auf dem Rad kommt man schließlich genauso schnell durch die Fußgängerzone wie die Leute, die dort eigentlich nicht fahren dürften.1

Positive Resonanz aus der Bevölkerung

Das Beste zum Schluss: Die Aktion kam bei den Gütersloherinnen und Gütersloher richtig gut an. Passanten reagierten positiv auf die Kontrollen, und selbst die Leute, die erwischt wurden, zeigten sich größtenteils einsichtig. Zeigt mal wieder: Wenn die Polizei zuhört und dort kontrolliert, wo es wirklich brennt, kommt das an.1

Also, liebe Gütersloherinnen und Gütersloher: Augen auf im Straßenverkehr, egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto. Eure Hinweise wirken – und die Polizei bleibt dran.

Quellen

  1. Bürgerhinweise im Fokus – Radschlagkontrollen in Gütersloh – Polizei Gütersloh


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