Senioren in Kaarst und Dormagen wurden Ziel von Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben.
Am Freitag, dem 10. April, kam es in Kaarst zu einem Vorfall, bei dem ein 91-jähriger Senior von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter telefonisch kontaktiert wurde. Der Anrufer informierte den älteren Herrn, dass unerwünschte Zahlungen von seinem Konto erfolgt seien und bat um die Übergabe seiner Bankkarte zur vermeintlichen Sicherstellung. Gegen 17:45 Uhr holten zwei Tatverdächtige die Karte ab, ein kräftig gebauter Mann und eine etwa 20 bis 25 Jahre alte Frau. Beide konnten wie folgt beschrieben werden: Der Mann war ca. 190 cm groß, hatte dunkle Haare und trug helle Oberbekleidung. Die Frau war etwa 175 cm groß, hatte lange blonde Haare mit dunklem Ansatz und ein pinkes Handy.
Am Samstag, dem 11. April, meldete sich ebenfalls ein vermeintlicher Bankmitarbeiter bei einem 81-jährigen Dormagener. Auch hier wurde das Alarmsignal für unerwünschte Abbuchungen genutzt, und die Tatverdächtige holte kurz nach dem Anruf die Bankkarte ab. Sie war etwa 30 bis 40 Jahre alt und ca. 165 cm groß und trug dunkle Kleidung. Ebenso wurde ein weiterer 95-jähriger Delhovener auf die gleiche Weise kontaktiert, während eine 77-jährige Dormagenerin einen ähnlichen Anruf erhielt, jedoch den Betrug rechtzeitig erkannte und das Gespräch beendete.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um mögliche Zusammenhänge zwischen den Vorfällen zu prüfen. Es wird eindringlich geraten, keine persönlichen Daten am Telefon herauszugeben und sich im Zweifelsfall umgehend bei der Bank oder der Polizei zu melden.
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