Seniorin aus Düren wird Opfer eines Schockanrufs von falschen Polizeibeamten.
In Düren kam es zu einem Betrugsfall, bei dem falsche Polizeibeamte durch einen Schockanruf wertvolle Münzen und einen Goldbarren erbeuteten. Am Montag, dem 17. Februar 2026, gegen 15:00 Uhr, meldeten sich die Betrüger telefonisch bei einer 77-jährigen Frau und informierten sie über eine angebliche Festnahme ihrer Tochter nach einem schweren Verkehrsunfall. Um ihrer Tochter zu helfen, bereitete die Seniorin Goldmünzen und einen Goldbarren für eine Übergabe vor.
Die Täter änderten mehrfach den Übergabeort, sodass es schließlich um 17:00 Uhr auf dem Parkplatz der Musikschule in Düren zur Übergabe kam. Ein Mann entgegnete der Geschädigten die Wertsachen und entfernte sich anschließend zu Fuß in Richtung Musikschule. Die Frau beschrieb ihn als 40 bis 50 Jahre alt, etwa 170 bis 175 cm groß, mit grauer Mütze und grauem Schal. Die Täter kommunizierten in akzentfreiem Deutsch.
Die Seniorin äußerte, dass sie nach der Übergabe der Wertsachen Zweifel an der Echtheit des Anrufs hatte. Ihr entstand dadurch ein finanzieller Schaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Es besteht die Vermutung, dass die Betrüger über eine Traueranzeige in der Zeitung auf das Opfer aufmerksam wurden.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und empfiehlt, keine telefonischen Auskünfte über Bargeld oder Wertsachen zu geben. Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch sollte die Polizei unter der echten Notrufnummer kontaktiert werden.
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