87-jährige Seniorin in Hilden wird Opfer von Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben.
Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, kam es in Hilden zu einem Betrugsfall, bei dem eine 87-Jährige von vermeintlichen Polizisten betroffen war. Die Seniorin erhielt gegen 15 Uhr einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizist ausgab. Er warnte die Frau, dass sie Opfer eines möglichen Einbruchs werden könnte und bot an, Bargeld und Wertgegenstände in sichere Verwahrung zu nehmen.
Die Polizei wurde sofort informiert, konnte jedoch bei einer anschließenden Fahndung niemanden mehr auffinden. Die Beschreibung des Täters ist wie folgt: Er ist zwischen 20 und 35 Jahre alt, etwa 1,90 Meter groß, hat schwarze Haare und einen Bart. Zudem wird er als südländisch aussehend beschrieben und sprach Hochdeutsch. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er einen grauen Pullover mit Zopfmuster, eine helle Jeans und ein schwarzes Cap.
Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen und fragt in diesem Zusammenhang: Wer hat am Mittwoch gegen 15 Uhr in der Heinrich-Lersch-Straße etwas Verdächtiges bemerkt?
Die Polizei weist darauf hin, dass weder Polizei noch Staatsanwaltschaft am Telefon nach Vermögensverhältnissen fragen oder Bargeld sowie Wertgegenstände in Verwahrung nehmen. Bei einem entsprechenden Anruf sollte unverzüglich aufgelegt und die echte Polizei unter der Notrufnummer 110 kontaktiert werden.
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