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Falschgeld für DJ-Pult: Polizei Soest fahndet mit Foto nach Tatverdächtigem
29. September 2026

DJ-Pult per Kleinanzeigen verkauft, mit Falschgeld bezahlt: Die Polizei Soest fahndet jetzt öffentlich mit Foto nach dem Tatverdächtigen vom Möhnesee.

Kleinanzeigen-Deal am Möhnesee ging krachend daneben

Wer kennt das nicht: Man verkauft was über Kleinanzeigen, freut sich über den schnellen Deal – und dann sowas. Am Möhnesee ist genau das jetzt einem Verkäufer passiert, und die Polizei Soest sucht deswegen öffentlich nach einem Tatverdächtigen.1

Was ist passiert?

Am 5. August 2026 gegen 20:30 Uhr hatte sich ein Mann aus Möhnesee mit einem Käufer verabredet, der ein zuvor bei „Kleinanzeigen“ angebotenes DJ-Pult haben wollte. Der bislang unbekannte Käufer tauchte pünktlich an der Wohnanschrift des Verkäufers in der Straße „Am Linnenbrai“ im Ortsteil Körbecke auf, drückte ihm die vereinbarten 800 Euro in die Hand und verschwand wieder.1

Erst im Nachhinein flog der Schwindel auf: Ein Großteil des Geldes war Falschgeld. Bitter für den Verkäufer, der am Ende auf einem Großteil seines Schadens sitzen bleibt.1

Kamera hat alles aufgezeichnet

Zum Glück lief bei der Übergabe eine private Überwachungskamera mit. Die komplette Kaufabwicklung wurde dadurch gefilmt – allerdings reichten die bisherigen Ermittlungsmaßnahmen nicht aus, um den Tatverdächtigen zu identifizieren.1

Deswegen greift die Polizei jetzt zu einem deutlicheren Mittel: der Öffentlichkeitsfahndung. Ein Bild aus der Videoüberwachung wurde veröffentlicht, in der Hoffnung, dass jemand den Mann erkennt.1

Wer erkennt den Mann?

Die Ermittler fragen ganz konkret: Wer kennt den abgebildeten Mann und kann Angaben zu seiner Identität machen? Das Fahndungsfoto ist online einsehbar.1

Hinweise nimmt die Polizeiwache in Soest unter der Telefonnummer 02921/91000 entgegen – genauso gut kann man sich aber auch bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.1

Vorsicht bei privaten Verkäufen

Der Fall zeigt mal wieder: Bei privaten Übergaben von Bargeld lohnt sich ein zweiter Blick aufs Geld immer. Gerade bei größeren Summen wie hier den 800 Euro kann so ein Falschgeld-Trick schnell teuer werden. Wer aktuell selbst was über Kleinanzeigen verkauft, sollte also lieber einmal zu oft hinschauen als einmal zu wenig.

Quellen

  1. POL-SO: DJ-Pult mit Falschgeld bezahlt – Öffentlichkeitsfahndung nach Tatverdächtigem


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