Bei einer Verkehrskontrolle in Gevelsberg erwischte die Polizei einen 37-Jährigen mit knapp 2 Promille im Blut. Führerschein weg, Blutprobe angeordnet.
Manchmal reicht ein kurzer Blick ins Auto und die Sache ist klar. Genau so lief’s bei einer ganz normalen Verkehrskontrolle in Gevelsberg, die für einen 37-Jährigen ziemlich unangenehm endete.1
Eine Streifenwagenbesatzung hatte am 29. Oktober 2026 gegen 22:30 Uhr auf der Heidestraße in Gevelsberg nichts Böses geahnt und einfach nur eine allgemeine Verkehrskontrolle durchgeführt. Angehalten wurde dabei ein schwarzer Nissan, am Steuer: ein 37-jähriger Mann aus Gevelsberg.1
Schon während des Gesprächs mit dem Fahrer wurde den Beamten einiges klar: Sie nahmen diverse Ausfallerscheinungen wahr und konnten deutlich Alkoholgeruch aus dem Inneren des Fahrzeugs riechen. Kein gutes Zeichen bei einer Verkehrskontrolle.1
Also haben die Polizisten dem Gevelsberger einen freiwilligen Atemalkoholtest angeboten – und der hat’s dann auch bestätigt: knapp 2 Promille waren das Ergebnis. Zur Einordnung: Das ist mehr als das Vierfache der erlaubten Promillegrenze für Autofahrer in Deutschland.1
Mit so einem Ergebnis war für den Mann erstmal Schluss mit Autofahren. Er wurde zwecks einer Blutprobenentnahme zur Wache nach Ennepetal gebracht. Sein Führerschein wurde direkt vor Ort sichergestellt, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.1
Das Beispiel zeigt mal wieder: Kontrollen wie diese sind kein Zufall, sondern laufen regelmäßig im Ennepe-Ruhr-Kreis. Erst wenige Tage zuvor hatte ein aufmerksamer Zeuge in Ennepetal eine mutmaßlich betrunkene Autofahrerin gemeldet, die daraufhin ebenfalls kontrolliert wurde. Und auch in Wetter endete eine allgemeine Verkehrskontrolle erst kürzlich mit einem positiven Drogenvortest bei einem 32-Jährigen.1
Egal ob Alkohol oder Drogen am Steuer – solche Fälle landen leider immer wieder in den Polizeimeldungen aus der Region. Die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis macht mit ihren regelmäßigen Kontrollen klar: Wer betrunken oder berauscht Auto fährt, riskiert nicht nur den eigenen Führerschein, sondern bringt sich und andere in Gefahr. Also lieber einmal mehr ans Handy greifen und sich abholen lassen, statt selbst ans Steuer zu setzen.
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