Nach der Verfolgungsfahrt in Düsseldorf und Haan hat die Polizei alle drei Jugendlichen gefasst – einer von ihnen ist Intensivstraftäter.
Erinnert ihr euch noch an die wilde Verfolgungsfahrt vom Samstag? Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, flüchtete am 11. Juli ein gestohlenes Auto vor der Polizei und verursachte dabei mehrere Unfälle in Düsseldorf und Haan. Jetzt gibt es neue Entwicklungen – und die haben es in sich.
Es war kurz vor 13 Uhr, als eine Polizeistreife der Kreispolizei Mettmann im Bereich der Anschlussstelle Erkrath auf der A46 auf einen Seat aufmerksam wurde. Der Wagen war als gestohlen gemeldet. Als der Fahrer plötzlich Gas gab und im Zickzack davonraste, brach die Streife sogar ihre eigentliche Fahrt zu einem Unfall ab – und nahm die Verfolgung auf.1
Was folgte, war eine Verfolgungsfahrt quer durch die Region: von der A46 bis nach Haan. Dort krachte der Seat schließlich heftig in ein geparktes Auto. So heftig, dass die drei jungen Männer aus dem Wagen sprangen und zu Fuß flüchteten.1 Bei dem Vorfall wurden laut unserem ersten Bericht zwei Personen verletzt.2
Davonkommen? Keine Chance. Die Polizei ließ nicht locker und setzte sogar einen Hubschrauber ein, um die Flüchtenden aufzuspüren.1 Alle drei Jugendlichen wurden schließlich in Haan gefasst – ihre Flucht endete also genau dort, wo ihr gestohlenes Auto aufgehalten wurde.
Besonders brisant: Laut Polizei ist einer der drei Jugendlichen ein sogenannter Intensivstraftäter.1 Das dürfte die rechtlichen Konsequenzen für ihn noch mal deutlich schwerer machen. Möglicherweise waren die drei auch schon am Morgen desselben Tages durch Düsseldorf gerast – die Ermittlungen dazu laufen noch.1
Die Polizei ermittelt weiter und prüft, ob das Trio für weitere Vorfälle verantwortlich ist.1 Für die Jugendlichen drohen ernsthafte rechtliche Konsequenzen – von unerlaubtem Fahrzeuggebrauch über gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr bis hin zu Körperverletzung.2 Der Fall zeigt einmal mehr, wie gefährlich solche Raser-Aktionen für alle Beteiligten sind – für die Fahrer, mögliche Opfer und für Ersthelfer, die wegen solcher Vorfälle aufgehalten werden.
Wir halten euch auf dem Laufenden, falls es in dem Fall weitere Entwicklungen gibt. Bleibt dran bei Antenne NRW!
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