Die Feuerwehr Gelsenkirchen hatte in der Neujahrsnacht 175 Einsätze zu bewältigen, darunter ein schwerer Verkehrsunfall und mehrere Brände.
In der Neujahrsnacht registrierte die Feuerwehr Gelsenkirchen insgesamt 175 Einsätze. Der Schichtbeginn wurde durch einen schweren Verkehrsunfall auf der Ostpreußenstraße geprägt, bei dem ein Linienbus von der Fahrbahn abkam und mit einem Baum kollidierte. Dabei wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle, leiteten die technische Rettung ein und unterstützten den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung der Verletzten.
Im weiteren Verlauf des Tages und der Nacht folgten zahlreiche kleinere Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst. Um 22:52 Uhr wurde ein Wohnungsbrand in der Pothmannstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Fenster, jedoch befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, gefolgt von Nachlöscharbeiten und umfangreichen Belüftungsmaßnahmen.
Um 0:58 Uhr ging eine Meldung über ein Feuer mit Menschenleben in Gefahr in der Küppersbuschstraße ein. Vor Ort war eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich zu sehen. Umgehend wurden Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Entwarnung konnte gegeben werden, als festgestellt wurde, dass sich keine Personen in der betroffenen Dachgeschosswohnung befanden. Dennoch gestaltete sich die Brandbekämpfung aufwendig, da Teile der Zwischendecke geöffnet werden mussten, um Glutnester vollständig abzulöschen.
Von den insgesamt 175 Einsätzen entfielen 96 auf den Rettungsdienst, 32 auf den Krankentransport, 7 technische Hilfeleistungen und 40 Brandeinsätze. In dieser Nacht wurde der Notarzt 23 Mal alarmiert. Die Berufsfeuerwehr wurde hierbei tatkräftig von der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt, die an 46 Einsätzen beteiligt war oder diese selbstständig abarbeitete. Durch die enge Zusammenarbeit wurde der Grundschutz im gesamten Stadtgebiet jederzeit sichergestellt. Glücklicherweise gab es bei den Einsätzen keine Verletzten.
In einem der Vorfälle wurde ein Rettungswagen während einer Einsatzfahrt in Gelsenkirchen-Horst mit Feuerwerkskörpern beschossen. Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei hat in relevanten Fällen Ermittlungen zu den Unfall- und Brandursachen aufgenommen.
Die Feuerwehr Gelsenkirchen bedankt sich bei allen Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes für ihren Einsatz zum Jahreswechsel 2025/2026 und wünscht allen ein frohes und gesundes neues Jahr 2026.
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