Am Gelsenkirchener Hauptbahnhof eskaliert eine Kontrolle: Eine Frau wirft ein Feuerzeug nach Bundespolizisten und leistet massiv Widerstand.
Stellt euch vor, ihr seid als Polizist im Nachtdienst unterwegs und wollt eigentlich nur einen Streit schlichten – und dann fliegt euch plötzlich ein Feuerzeug entgegen. Genau das ist einer Streife der Bundespolizei am 8. Oktober gegen 5 Uhr morgens am Hauptbahnhof Gelsenkirchen passiert.1 Die Beamten wurden auf eine Streitigkeit zwischen mehreren Personen aufmerksam und wollten die Lage erstmal beruhigen.
Während sich die meisten Beteiligten kooperativ zeigten, hatte eine 33-jährige Ukrainerin offenbar andere Pläne. Sie weigerte sich komplett, den Anweisungen der Polizei zu folgen und versuchte stattdessen, sich der Kontrolle zu entziehen.1 Als die Beamten sie aufforderten, stehen zu bleiben, drehte sie sich kurzerhand um – und warf ein Feuerzeug nach einem der Polizisten. Danach versuchte sie weiterzurennen.
So einfach kamen die Beamten da aber nicht davon. Sie griffen zu und konnten die Frau festhalten. Doch damit war die Sache noch lange nicht vorbei: Sie leistete massiv Widerstand und musste schlussendlich auf dem Boden fixiert und gefesselt werden.1
Man könnte meinen, spätestens in der Bundespolizeiwache wäre Ruhe eingekehrt. Fehlanzeige. Zwar konnten die Beamten dort die Identität der Frau feststellen und sie entsprechend belehren, doch Angaben machte sie keine. Stattdessen versuchte sie erneut, die Einsatzkräfte anzugreifen – diesmal mit Tritten.1 Die Polizisten konnten die Attacken zum Glück abwehren und blieben unverletzt.
Erst im weiteren Verlauf beruhigte sich die Situation langsam. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Frau mit einem Platzverweis entlassen.1
Mit einem blauen Auge kommt die 33-Jährige aus Gelsenkirchen hier aber nicht davon. Ihr werden gleich mehrere Straftaten zur Last gelegt: gefährliche Körperverletzung, tätlicher Angriff auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.1 Das sind keine Kleinigkeiten – da kann einiges auf sie zukommen.
Der Vorfall zeigt mal wieder, wie schnell eine eigentlich harmlose Streitigkeit eskalieren kann. Die Bundespolizei wollte ursprünglich nur schlichten und landete am Ende bei einer handfesten Festnahme mit mehreren Widerstandsversuchen. Zum Glück sind die eingesetzten Beamten unverletzt geblieben – das hätte auch anders ausgehen können. Wir bei Antenne NRW sagen: Respekt vor unseren Einsatzkräften, die sich täglich solchen Situationen stellen müssen.
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