Die Feuerwehr Schermbeck hatte in wenigen Tagen fünf Einsätze – von einer 17 km langen Ölspur bis zur Rettung eines Bussards. Alle Infos im Überblick!
Manchmal häuft sich alles auf einmal – das kennt die Feuerwehr Schermbeck nur zu gut. In den vergangenen Tagen wurden die Einsatzkräfte gleich fünfmal alarmiert. Die Einsätze waren dabei so unterschiedlich wie sie nur sein können: von mysteriösen Ölspuren über vermisste Personen bis hin zu einem Tier in echter Not. Hier ist alles, was passiert ist.1
Der Donnerstag startete für den Löschzug Schermbeck mitten in der Nacht. Um 00:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Person in Wohnung“ zum Fischerskamp gerufen. Das betroffene Haus wurde komplett begangen – eine Person konnte jedoch nicht aufgefunden werden. Um 00:52 Uhr war der Einsatz beendet.1
Am Nachmittag desselben Tages gab es dann den nächsten Alarm: Um 15:15 Uhr wurde der Löschzug zum Schollkamp gerufen – Einsatzstichwort „Ölspur“. Vor Ort stellten die Kräfte eine etwa drei Kilometer lange Ölspur fest. Zur Beseitigung wurde eine Fachfirma angefordert. Einsatzende: 15:49 Uhr.1
Der Samstag hatte es dann wirklich in sich – gleich zwei Einsätze auf einmal. Um 17:12 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck zur Dämmerwalder Straße alarmiert, wieder wegen einer Ölspur. Aber diesmal war das Ausmaß deutlich größer: satte 17 Kilometer lang zog sich die Verunreinigung. Auch hier wurde eine Fachfirma zur Beseitigung gerufen. Ein Einsatzfahrzeug musste zwischenzeitlich für einen parallelen Einsatz abgezogen werden – denn gleichzeitig wartete bereits der nächste Alarm.1
Und der hatte es emotional in sich: Um 18:07 Uhr wurde die Feuerwehr zur Straße Am Paeppelnberg gerufen. Einsatzstichwort: „Tier in Not“. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Bussard, der mit einer Angelschnur am linken Flügel in einem Baum hing. Mithilfe einer Steckleiter konnten die Feuerwehrleute den Vogel aus etwa zwei Metern Höhe retten und von der Schnur befreien. Anschließend wurde der Bussard zur weiteren Versorgung in eine Greifvogelstation nach Voerde gebracht. Ein echter Glücksmoment! Der Einsatz endete um 20:23 Uhr.1
Der fünfte und letzte Einsatz dieser Runde fiel in den Zuständigkeitsbereich des Löschzugs Gahlen. Um 10:58 Uhr wurde dieser zum Kuhweg gerufen – erneut „Tier in Not“. Vor Ort vermutete man eine Taube im Kamin. Die Einsatzkräfte öffneten die Revisionsklappe und schauten nach – doch von der Taube fehlte jede Spur. Einsatz beendet um 11:43 Uhr.1
Fünf Einsätze in kurzer Zeit – das zeigt mal wieder, wie vielseitig und anspruchsvoll der Alltag der Feuerwehr Schermbeck ist. Ob nächtliche Personensuche, kilometerlange Ölspuren oder ein verletzter Greifvogel: Die Einsatzkräfte sind immer zur Stelle und lassen sich auch von ungewöhnlichen Situationen nicht aus der Ruhe bringen. Großer Respekt für diesen Einsatz! 🚒
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