In Gelsenkirchen-Resse warf eine 25-Jährige eine Glasflasche gegen einen Linienbus und verletzte den Busfahrer. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.
Was für ein erschreckender Dienstagabend in Gelsenkirchen: Am 4. August 2026 wurde ein parkender Linienbus auf der Ewaldstraße in Resse zum Ziel eines gefährlichen Angriffs. Gegen 23 Uhr warf eine 25-jährige Frau aus Essen eine Glasflasche gegen die Frontscheibe des an der Haltestelle „Am Markt“ stehenden Busses – mit heftigen Folgen.1
Durch den Wurf zersprangen Teile der Frontscheibe des Linienbusses. Der 56-jährige Busfahrer wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.1 Ein Angriff, der nicht nur Sachschaden angerichtet hat, sondern einen Menschen in Gefahr gebracht hat – einfach so, mitten in der Nacht.
Alarmierte Einsatzkräfte trafen die 25-Jährige noch in der Nähe des Busses an. Sie konnte also nicht entkommen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.1
Solche Vorfälle machen deutlich, wie schnell ein impulsiver Moment für andere Menschen richtig gefährlich werden kann. Busfahrerinnen und Busfahrer leisten jeden Tag wichtige Arbeit – sie bringen uns sicher von A nach B, oft auch spät nachts. Dass jemand dann einfach eine Glasflasche gegen einen Bus wirft, ist nicht nur rücksichtslos, sondern kann ernsthafte Konsequenzen haben – für Fahrende und Fahrgäste gleichermaßen.
Zerborstenes Glas, ein verletzter Fahrer, ein beschädigter Bus: Der Schaden – materiell wie menschlich – ist real. Und das alles an einer Bushaltestelle, also einem Ort, den täglich viele Menschen in Gelsenkirchen nutzen.1
Die Polizei Gelsenkirchen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die tatverdächtige Frau wurde noch vor Ort gestellt. Das Strafverfahren wegen Körperverletzung läuft.1 Wer Fragen zu dem Vorfall hat oder Hinweise geben möchte, kann sich direkt an die Pressestelle der Polizei Gelsenkirchen wenden.
Bleibt zu hoffen, dass der verletzte Busfahrer schnell wieder auf die Beine kommt und sich solche Vorfälle in Gelsenkirchen nicht wiederholen. Passt aufeinander auf – auf der Straße und an den Haltestellen.
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