Polizei Köln deckt bei Großkontrolle Drogenverstöße, illegale Vapes und einen Imbiss mit Mäusebefall auf – 90 Einsatzkräfte waren im Dienst.
Krasse Aktion in Köln: Die Polizei hat zusammen mit mehreren Partnerbehörden gezielt Kriminalitätsschwerpunkte in der Innenstadt und im Rechtsrheinischen unter die Lupe genommen. Am Donnerstag waren gleich 90 Polizistinnen und Polizisten in Uniform und zivil im Einsatz – unterstützt von der Stadt Köln, dem Amt für Arbeitsschutz, der Familienkasse NRW und dem Hauptzollamt.1 Die Kontrolle war Teil des Projekts „Fokus Sicherheit“ und hatte es ganz schön in sich.
Insgesamt wurden 134 Personen überprüft, 84 Platzverweise ausgesprochen und zwei Männer (30 und 33 Jahre alt) in Gewahrsam genommen, weil sie sich trotz Betretungs- und Aufenthaltsverbot auf dem Ebertplatz rumgetrieben haben.1 Dazu kommen zwei Strafverfahren wegen Unterschlagung sowie mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz. Besonders auffällig: Bei Kontrollen im rechtsrheinischen Stadtgebiet haben die Beamten illegale THC-haltige Vapes sichergestellt.1
Während die Polizei auf der Straße unterwegs war, haben die Mitarbeitenden der beteiligten Behörden parallel zahlreiche Gewerbebetriebe gecheckt – von Kiosken über Imbissbetriebe bis zu Spielhallen.1 Dabei kam einiges ans Licht: Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, gewerberechtliche Vorschriften und Arbeitsschutzbestimmungen.
Bei Testkäufen in Kiosken hat der Kommunale Ordnungsdienst acht Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz festgestellt – Tabakwaren und Alkohol wurden einfach an Minderjährige verkauft.1 Richtig heftig wurde es bei der Lebensmittelüberwachung: Ein Imbiss musste wegen gravierender Hygienemängel sofort geschlossen werden – unter anderem wegen Mäusebefall.1 Da vergeht einem echt der Appetit.
Auch finanziell hat sich die Aktion gelohnt – zumindest für die Stadtkasse. Die Kämmerei hat in Gaststätten und Spielhallen gepfändet und so insgesamt 240.000 Euro an offenen Forderungen eingetrieben.1 Das zeigt mal wieder, wie viel bei solchen konzertierten Kontrollen ans Licht kommt, wenn verschiedene Behörden an einem Strang ziehen.
Die Kölner Großkontrolle macht deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Stadt und weiteren Behörden ist, um Kriminalitätsschwerpunkte wirksam anzugehen. Von illegalen Vapes über Drogenverstöße bis hin zu eklatanten Hygienemängeln – die Liste der Verstöße zeigt, dass regelmäßige Kontrollen in solchen Bereichen echt notwendig sind. Für alle, die in der Kölner Innenstadt oder im Rechtsrheinischen unterwegs sind, dürfte das ein beruhigendes Signal sein: Die Behörden schauen genau hin.
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