In Gangelt probten 700 Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien den Ernstfall bei einer Großübung.
In Gangelt fand am Samstag eine große Katastrophenschutzübung unter dem Namen „EMREX“ statt. Ein simuliertes Szenario eines Massenunfalls auf der Kreisstraße 13 zog rund 700 Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien an. Mit dabei waren auch zahlreiche Verletztendarsteller, um die Zusammenarbeit unter realistischen Bedingungen zu testen.
Das komplexe Szenario umfasste die medizinische Versorgung und die Kommunikation zwischen verschiedenen nationalen Systemen. Ziel war es, die Rettungsketten im Rahmen des EMRIC-Verbundes zu prüfen und zu optimieren.
Die Übung zeigte deutlich, wie wichtig grenzüberschreitende Synergien im Katastrophenschutz sind. Der Einsatz digitaler Unterstützungssysteme ermöglichte es, ein gemeinsames Echtzeit-Lagebild zu erstellen.
Im Rahmen der Übung wurde zudem die Notfallversorgung sichergestellt, damit allgemeine Sicherheitsdienste nicht beeinträchtigt wurden. Die Ergebnisse der Übung werden in den kommenden Wochen ausgewertet, um die Abläufe weiter zu verbessern und anzupassen.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!