Eine Hagenerin hat ihren Ex-Mann wegen Bedrohungen und häuslicher Gewalt angezeigt. Was du tun kannst, wenn du betroffen bist – alle Infos hier.
Häusliche Gewalt ist ein Thema, über das viel zu selten offen gesprochen wird – dabei betrifft es so viele Menschen. In Hagen hat jetzt eine Frau den mutigen Schritt gewagt und ihren Ex-Mann angezeigt. Der Vorwurf: Bedrohungen und häusliche Gewalt.1
Laut Polizei Hagen hat eine Hagenerin Anzeige gegen ihren Ex-Mann erstattet. Sie schilderte gegenüber den Beamten, dass sie von ihm bedroht wurde und häusliche Gewalt erlebt hat.1 Die Polizei Hagen hat den Fall aufgenommen und ermittelt.
Solche Situationen sind für Betroffene unglaublich belastend – körperlich wie psychisch. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene wissen: Ihr seid nicht allein, und es gibt Wege aus der Situation heraus.1
Falls du selbst in einer ähnlichen Situation steckst oder jemanden kennst, dem es so geht, hier sind die wichtigsten Anlaufstellen und Schritte:
Viele Betroffene zögern lange, bevor sie den Schritt wagen, Anzeige zu erstatten – aus Angst, Scham oder weil sie hoffen, dass es besser wird. Doch wie der Fall aus Hagen zeigt: Die Polizei nimmt solche Anzeigen ernst und ermittelt.1 Wer den Mut aufbringt, zur Polizei zu gehen, schützt sich selbst – und macht deutlich, dass Gewalt keine Privatsache ist.
Häusliche Gewalt passiert nicht nur „bei anderen“. Sie passiert in allen gesellschaftlichen Schichten, in jeder Altersgruppe und betrifft Menschen aller Hintergründe. Als Community-Sender für Nordrhein-Westfalen ist es uns bei Antenne NRW wichtig, solche Themen nicht zu verschweigen – denn nur wer Bescheid weiß, kann helfen oder sich selbst Hilfe holen.
Wenn du oder jemand in deinem Umfeld betroffen ist: Bitte schweig nicht. Der erste Schritt ist oft der schwerste – aber er kann alles verändern.1
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