In Hagen-Hohenlimburg eskalierte ein Streit zwischen Ex-Partnern zu häuslicher Gewalt. Die Polizei verhängte ein Rückkehrverbot – alle Infos und Hilfsangebote…
In Hagen-Hohenlimburg ist es am Mittwoch, dem 12. August 2026, zu einem erschreckenden Vorfall häuslicher Gewalt gekommen. Ein 30-jähriger Mann befand sich in der Wohnung seiner Ex-Freundin, als ein Streit zwischen den beiden schnell eskalierte. Der Mann drückte die Frau zu Boden, würgte und kratzte sie. Die Frau versuchte sich zu wehren und kratzte ihn dabei ebenfalls. Beide erlitten leichte Verletzungen.1
Nachdem der Mann die Wohnung verlassen hatte, tat die Frau das absolut Richtige: Sie rief die Polizei. Die Einsatzkräfte nahmen den Fall als wechselseitige Körperverletzung auf. Aufgrund des Verletzungsbildes der Frau machten sich die Beamtinnen und Beamten anschließend auf die Suche nach dem 30-Jährigen – und wurden an seiner neuen Wohnanschrift fündig.1
Die Polizei sprach dem Mann ein 14-tägiges Rückkehrverbot aus und leitete ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein. Das ist ein wichtiges Signal: Häusliche Gewalt hat Konsequenzen – auch dann, wenn beide Seiten Verletzungen davongetragen haben.1
Wenn du selbst Opfer von häuslicher Gewalt bist oder jemanden kennst, dem das passiert, dann schweig nicht darüber. Meld dich bei der Polizei oder ruf direkt bei einem der kostenlosen Hilfetelefone an – die sind rund um die Uhr und in 18 Sprachen erreichbar:1
Vorfälle wie dieser zeigen, wie wichtig es ist, bei häuslicher Gewalt nicht wegzuschauen – weder als Betroffene noch als Außenstehende. Wer Hilfe holt, macht nichts falsch. Ganz im Gegenteil: Die Frau aus Hagen-Hohenlimburg hat genau das Richtige getan, indem sie nach dem Vorfall die Polizei informierte. Dieser Schritt kann Leben verändern – oder sogar retten.1
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