Analysen zeigen Anstieg bei E-Scooter-Unfällen und mehr verunglückte Radfahrer in Hagen.
Die Polizei Hagen hat die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2025 präsentiert. Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten auf vier Personen sank, zeigt die Statistik einen leichten Anstieg bei den Verkehrsunfällen insgesamt, mit 8.033 registrierten Vorfällen. Insgesamt stieg die Zahl der Verletzten auf 713.
Besonders auffällig ist der Anstieg bei E-Scooter-Unfällen, wo die Zahl von 15 auf 33 verunglückte Fahrer anstieg. Bei den Radfahrern gab es ebenfalls einen deutlichen Anstieg, von 45 auf 62 Verunglückte, während die Zahl der Pedelec-Fahrer leicht von 32 auf 30 sank.
Die Polizei konstatiert zudem einen Anstieg der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss, während die Zahl der alkoholbedingten Fahrten zurückging. Die Aufklärungsquote bei Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden erreichte mit 76 Prozent den höchsten Wert seit sechs Jahren.
Ein tragischer Aspekt der Statistik ist der Verunglückte unter den Verkehrstoten: ein fünfjähriges Kind. Dies verdeutlicht den dringenden Bedarf an präventiven Maßnahmen, die die Polizei Hagen in ihrem Präventionsprogramm für Kinder weiter ausbauen will.
Die Hauptunfallursachen sind weiterhin mangelnder Abstand und Fehler beim Abbiegen.
Die Polizei wird die Entwicklungen in den Bereichen E-Scooter und Drogenfahrten eng beobachten und gezielte Kontrollen verstärken.
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