Das Hauptzollamt Koblenz hat die Ergebnisse der Finanzkontrolle Schwarzarbeit für 2025 vorgestellt.
Das Hauptzollamt Koblenz berichtet von einem arbeitsintensiven Jahr 2025 für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). An den Standorten Koblenz, Mainz und Trier führten die Mitarbeitenden insgesamt 851 Arbeitgeberprüfungen durch. Dabei wurden 10.656 Personen hinsichtlich ihrer Beschäftigungsverhältnisse überprüft.
Die FKS führt ihre Prüfungen sowohl unabhängig von verdächtigen Hinweisen als auch initiativ basierend auf eigenen Risikoeinschätzungen durch. Dies betrifft insbesondere Branchen, die häufig in den Fokus geraten. Auf die Befragungen folgen oft umfangreiche Prüfungen von Geschäftsunterlagen.
Im vergangenen Jahr leitete die FKS insgesamt 2.987 Strafverfahren ein und schloss 2.766 ab. Zudem wurden 1.969 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet und 1.926 abgeschlossen. Die erhobenen Geldstrafen beliefen sich auf insgesamt 1.175.479 Euro, während Freiheitsstrafen von insgesamt 481 Monaten verhängt wurden.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen. 59 Verfahren wegen Mindestlohnverstößen wurden eingeleitet, wobei 56 abgeschlossen wurden. Die FKS trägt damit zur Sicherung fairer Wettbewerbssituationen und zum Schutz der sozialen Sicherheit in der Region bei.
Die detaillierten Jahresergebnisse der FKS sind auf der offiziellen Webseite des Zolls verfügbar.
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