Heizöl bestellt, bezahlt und trotzdem nicht geliefert: In Lippe sind zwei Menschen mutmaßlich auf Betrüger reingefallen. So schützt du dich vor Fakeshops.
Stell dir vor: Du bestellst online Heizöl, überweist brav dein Geld und wartest dann… und wartest… und wartest. Genau das ist gerade zwei Menschen im Kreis Lippe passiert. In Detmold und Extertal sind sie mutmaßlich auf fiese Betrüger reingefallen, die mit einem ganz simplen, aber fiesen Trick arbeiten.1
In beiden Fällen lief es nach demselben Muster ab: Heizöl wurde bestellt, ein Liefertermin vereinbart und das Geld – zumindest teilweise – schon überwiesen. Doch dann kam nichts. Keine Lieferung, keine Erklärung, gar nichts. Als die Betroffenen versuchten, den Anbieter zu kontaktieren, war plötzlich niemand mehr erreichbar. Weg war das Geld, und zwar nicht gerade wenig: In beiden Fällen entstand den Geschädigten ein vierstelliger Schaden.1
Die Polizei Lippe ermittelt jetzt wegen des Verdachts auf Warenbetrug. Klingt nach einer dieser Online-Maschen, bei denen Fake-Shops mit verlockenden Preisen locken, das Geld kassieren und dann einfach abtauchen.1
Die Polizei hat einen klaren Tipp parat: den „Fakeshop-Finder“ der Verbraucherzentrale nutzen, bevor du bei einem unbekannten Anbieter bestellst. Das Tool checkt, ob hinter einer Website seriöse Geschäfte stecken oder ob da eher Betrug im Spiel ist.1
Wer sich generell über aktuelle Betrugsmaschen im Netz informieren will, findet dazu weitere Infos direkt bei der Polizei Lippe.1
Gerade jetzt, wenn’s draußen kälter wird und viele ihre Öltanks auffüllen wollen, nutzen Kriminelle die Gelegenheit schamlos aus. Ein bisschen Vorsicht und ein kurzer Check vorm Bestellen können dir bares Geld und jede Menge Ärger ersparen. Also: Lieber einmal zu viel recherchiert als am Ende ohne Heizöl und ohne Geld da zu stehen.
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