Bei einer Kontrolle in Hellenthal wurde ein Holztransporter mit 61 Tonnen Gewicht gestoppt, obwohl nur 40 Tonnen erlaubt sind.
Am Vormittag des 19. Februar 2026 kontrollierten Polizeibeamte einen Holztransporter am Grenzübergang Losheimer Graben, der aus Belgien einreiste. Der Verdacht auf eine Überladung ergab sich durch die Fahrzeuglänge und die kompakte Ladung aus Kiefernstämmen.
Bei der anschließenden Wiegung wurde festgestellt, dass das Gesamtgewicht des Fahrzeugs 61 Tonnen betrug, obwohl die zulässige Gesamtmasse nur bei 40 Tonnen liegt. Da die Waage an ihre Kapazitätsgrenze stieß, wurden Zugmaschine und Anhänger getrennt gewogen. Die Überladung betrug somit 21 Tonnen, was einer Überschreitung um 52 Prozent entspricht.
Der 34-jährige Fahrer hatte das Fahrzeug selbst beladen und war zuvor rund 160 Kilometer von einer Stadt am Niederrhein bis zum Kontrollort gefahren. Die Weiterfahrt wurde untersagt, und gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren in Höhe von 850 Euro eingeleitet. Zusätzlich wird eine Gewinnabschöpfung von rund 1.900 Euro gegen den Spediteur geprüft, da für die transportierte Holzmenge eigentlich zwei Fahrten erforderlich gewesen wären.
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