Feuerwehr Essen reagiert auf Gefahrgutbehälter in Essen-Ostviertel.
Am Dienstag, den 31. März 2026, wurde die Feuerwehr Essen um 12:47 Uhr über mehrere auf einer Grünfläche in der Burggrafenstraße abgestellte Gefahrgutbehälter informiert. Mitarbeitende der Deutschen Bahn AG hatten die Feuerwehr alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte fanden die Feuerwehrleute fünf IBC-Behälter mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1.000 Litern vor. Einer der Behälter war stark beschädigt und ließ eine schäumende Flüssigkeit auslaufen. Um die Gefahrenlage einzudämmen, wurde der Bereich sofort abgesperrt.
Ein Trupp, der mit Atemschutz und Chemikalienschutzanzügen ausgerüstet war, kontrollierte die Behälter und konnte den Flüssigkeitsaustritt mit Dichtmaterial stoppen. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte vom Umweltamt der Stadt Essen sowie dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen, die bei der Analyse der Flüssigkeit halfen.
Die Feuerwehr war mit etwa 30 Einsatzkräften der Feuerwache Mitte, einem Fachberater für ABC-Gefahren sowie der Umweltschutzeinheit der Freiwilligen Feuerwehr rund zwei Stunden im Einsatz. Die Ermittlungen bezüglich der illegalen Entsorgung der Gefahrgutbehälter wurden von der Polizei aufgenommen.
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