21-Jähriger in Willich unter Cannabis-Einfluss am Steuer erwischt: Joint vor der Fahrt, Drogentest positiv, Blutprobe folgt. Alle Infos zum Fall hier.
Dienstagabend, gegen 21 Uhr, Ritterstraße in Willich: Ein Einsatzteam der Polizei Viersen zieht einen 21-jährigen Autofahrer aus Meerbusch aus dem Verkehr1. Und schon beim Öffnen der Autotür war klar: Hier stimmt was nicht. Den Beamten schlug nämlich intensiver Cannabis-Geruch entgegen1.
Der junge Mann machte da kein großes Ding draus und gab direkt zu, dass er etwa eine halbe Stunde vor Fahrtantritt noch einen Joint geraucht hatte1. Ein freiwilliger Drogen-Vortest bestätigte das Ganze dann auch noch mal schwarz auf weiß: positiv auf Cannabis1. Danach ging’s für den 21-Jährigen erstmal zur Wache nach Kempen, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Das Ergebnis steht aktuell noch aus1.
Seit der Legalisierung ist der Konsum von Cannabis zwar kein Verbot mehr, aber: Genau wie beim Alkohol gilt auch hier eine klare Grenze, ab der man nicht mehr hinters Steuer darf1. Sprich: Nur weil der Joint legal ist, heißt das nicht, dass du danach einfach so weiterfahren kannst, als wäre nichts gewesen.
Die Polizei macht da auch nochmal ganz deutlich klar: Bring weder dich noch andere in Gefahr – entscheide dich entweder für den Joint oder für die Autofahrt, beides zusammen geht nicht1.
Der Fall aus Willich zeigt mal wieder: Auch wenn Cannabis mittlerweile legal ist, heißt das nicht, dass man danach einfach weitermachen kann wie gewohnt. Die Kontrollen laufen, und wer erwischt wird, muss mit Konsequenzen rechnen – von der Blutprobe bis hin zu möglichem Führerscheinentzug, je nachdem wie das Ergebnis am Ende ausfällt.
Also, falls du dir vorher noch unsicher warst: Lieber einmal mehr nachdenken, bevor du nach dem Konsum ins Auto steigst. Dein Führerschein – und vor allem die Sicherheit aller anderen im Straßenverkehr – sind es definitiv wert.
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