In Winterberg wurde einer 23-Jährigen offenbar K.O.-Tropfen ins Wasser gemischt. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht dringend Zeugen des Vorfalls.
Was als entspannter Abend mit Freundinnen begann, endete für eine 23-Jährige aus Gelsenkirchen im Krankenhaus: In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat die Polizeiwache Winterberg Kenntnis von einem Verdachtsfall auf die Verabreichung von K.O.-Tropfen erhalten. Der Vorfall ereignete sich in einem gastronomischen Betrieb in der Straße In der Büre in Winterberg – und er macht deutlich, wie wichtig es ist, auf das eigene Getränk zu achten.1
Die junge Frau war zusammen mit mehreren Freundinnen unterwegs, als ein bislang unbekannter Täter ihr gegen 22:45 Uhr ein Glas Wasser anbot. Kurz nachdem sie einen Schluck getrunken hatte, entwickelte sie Symptome, die sie sich nicht mehr mit ihrem Alkoholkonsum erklären konnte.1
Die Folgen waren heftig: Sie sackte zusammen und musste sich mehrfach übergeben. Ein Rettungswagen brachte sie in ein örtliches Krankenhaus, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde – um den Verdacht auf K.O.-Tropfen medizinisch abzuklären.1
Die Ermittlungen laufen. Derzeit ist lediglich bekannt, dass der unbekannte Täter südländisch ausgesehen haben soll. Die Kriminalpolizei hat den Fall übernommen und sucht jetzt nach Zeugen, die den Abend in dem Betrieb in Winterberg mitbekommen haben und Hinweise geben können.1
Wer etwas gesehen hat, sollte sich unbedingt bei der Polizei melden – denn solche Hinweise können entscheidend sein.
Vorfälle wie dieser erinnern uns daran, wie wichtig es ist, im Ausgehalltag wachsam zu bleiben. Nehmt niemals Getränke von Fremden an – egal ob Alkohol oder Wasser. Und wenn ihr oder jemand aus eurer Gruppe plötzlich Symptome zeigt, die sich nicht erklären lassen: sofort die Polizei oder den Rettungsdienst rufen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.1
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