In Datteln waren zahlreiche Einsatzkräfte für die Entschärfung von Kampfmitteln im Einsatz.
Im Dattelner Süden kam es zu einem groß angelegten Einsatz aufgrund von sechs verdächtigen Kampfmitteln. Die Feuerwehr stellte einen operativ-taktischen Stab zur Koordination der Maßnahmen auf und aktivierte sämtliche verfügbaren Einsatzkräfte aus der Stadt. Bereits am 19. Mai wurden Kräfte des Technischen Hilfswerks zur Unterstützung des Kampfmittelräumdienstes hinzugezogen.
Am Morgen des 20. Mai begann der gezielte Aufbau eines Bereitstellungsraumes an der Seilscheibe. Während des gesamten Einsatzverlaufs kooperierten verschiedene Fachdienste der Stadtverwaltung und die Kreisleitstelle Recklinghausen stellte zusätzlich ein Einsatzleitfahrzeug zur Verfügung. Ein evakuierter Bereich wurde durch das Deutsche Rote Kreuz mit entsprechenden Räumlichkeiten ausgestattet.
Um den Brandschutz im Dattelner Süden zu gewährleisten, unterstützten mehrere Löschzüge die Evakuierung. Hierbei wurden die Einsatzkräfte mit Verpflegung versorgt, um die 220 beteiligten Einsatzkräfte während des gesamten Einsatzes zu versorgen. Auch eine Drohneneinheit lieferte kontinuierlich Livebilder in den Stabsraum.
Ein besonderer Vorfall sorgte für Verwirrung, als ein Motorradfahrer eine Absperrung überquerte und in den Evakuierungsbereich eindrang, was einen kurzen Schockmoment auslöste. Nach erfolgreicher Entschärfung konnte die Rückkehr der evakuierten Personen organisiert werden.
Insgesamt waren rund 250 Einsatzkräfte über einen Zeitraum von 26 Stunden im Einsatz, darunter alle Hilfsorganisationen vor Ort. Diese umfassende Teilnahme ist das Ergebnis eines kürzlich durchgeführten „Runden Tisches der Hilfsorganisationen“. Die Feuerwehr Datteln bedankte sich bei den Helfern und der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit, welche maßgeblich zur schnellen Bewältigung der Lage beitrug.
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