Kellerbrand in Dortmund-Brackel: Die Feuerwehr betreute rund 40 Personen, begleitete Bewohner durch den Rauch und hatte den Brand nach zweieinhalb Stunden…
Am späten Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem Kellerbrand in ein siebenstöckiges Wohngebäude im Herwingweg im Stadtteil Brackel alarmiert. Was die Einsatzkräfte beim Eintreffen vorfanden, war alles andere als eine Kleinigkeit: Aus den Kellerfenstern quoll bereits deutlich sichtbarer Rauch. Kein schöner Anblick – und für die rund 40 betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner eine ziemlich aufreibende Situation.1
Die Feuerwehr ging sofort zur Brandbekämpfung über, konnte den Brandherd im Keller schnell lokalisieren und das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits selbstständig verlassen. Einzelne Personen, die den verrauchten Treppenraum nicht alleine passieren konnten, wurden von Einsatzkräften mithilfe von Fluchthauben sicher ins Freie begleitet.1
Insgesamt wurden an der Einsatzstelle rund 40 Personen von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut. Drei Bewohner, die zuvor noch versucht hatten, das Feuer selbst zu löschen, wurden vom Rettungsdienst medizinisch gesichtet – eine weitergehende Behandlung war zum Glück nicht nötig.1
Nach dem Löschen folgten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen, damit die Wohnungen wieder sicher betreten werden konnten. Und das Gute: Am Ende konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner wieder in ihre eigenen vier Wände zurückkehren. Kein Hotel, keine Notunterkunft – die Lage war nach rund zweieinhalb Stunden wieder unter Kontrolle.1
So ein Einsatz läuft natürlich nicht mit einer handvoll Leute. Im Herwingweg waren gleich mehrere Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort:1
Gemeinsam haben sie dafür gesorgt, dass der Brand schnell unter Kontrolle war und alle Bewohnerinnen und Bewohner sicher durch die Situation kamen.1
Dass drei Personen versucht haben, das Feuer selbst zu löschen, zeigt einmal mehr: Der Instinkt, sofort zu handeln, ist verständlich – aber im Zweifelsfall riskant. Im Ernstfall gilt: Türen schließen, Gebäude verlassen, Feuerwehr rufen und den Profis das Feld überlassen. Die wissen genau, was sie tun – das hat der Einsatz in Brackel eindrucksvoll bewiesen.1
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