In Wetter flog einem 32-Jährigen ein positiver Drogenvortest um die Ohren – alles wegen Cannabisgeruch im Auto während einer Verkehrskontrolle.
Manchmal reicht schon die Nase, um einen Autofahrer in echte Schwierigkeiten zu bringen. Genau das ist jetzt einem 32-Jährigen aus Wuppertal passiert. Bei einer ganz normalen Verkehrskontrolle am 27. Oktober in der Straße An der Kohlenbahn in Wetter wurde die Streifenwagenbesatzung hellhörig – oder besser gesagt: hellnasig. Aus dem Inneren seines Mercedes Sprinters stieg ihnen ein starker Cannabisgeruch entgegen.1
Weil der Fahrer zusätzlich Anzeichen von Drogenkonsum zeigte, war für die Beamten klar: Hier muss genauer hingeschaut werden. Sie boten dem Mann einen freiwilligen Speicheltest an – und der hatte es in sich. Das Ergebnis war eindeutig positiv auf Cannabis.1
Was dann folgte, kennt man aus unzähligen ähnlichen Fällen: Ab ging’s zur Wache Wetter. Dort wurde dem 32-Jährigen eine Blutprobe entnommen, um den Drogenkonsum auch gerichtsfest nachzuweisen. Die Weiterfahrt mit seinem Sprinter wurde ihm erstmal komplett untersagt – und zwar so lange, bis er wieder vollständig nüchtern ist.1
Wer unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt wird, muss mit ordentlichen Konsequenzen rechnen: Bußgeld, Punkte in Flensburg und oft auch ein Fahrverbot sind da keine Seltenheit. Der Fall aus Wetter zeigt mal wieder ziemlich deutlich, dass sich die Polizei bei Verkehrskontrollen nicht nur auf Blitzer und Alkoholtests verlässt – auch die eigene Nase ist manchmal Beweismittel Nummer eins.
Die Geschichte macht nochmal klar, wie wichtig es ist, nach dem Konsum von Cannabis oder anderen Substanzen eben nicht einfach ins Auto zu steigen. Was für den Fahrer aus Wuppertal mit einer allgemeinen Verkehrskontrolle begann, endet jetzt wahrscheinlich mit einem Verfahren – und das hätte er sich mit ein bisschen mehr Weitsicht locker sparen können.
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