Ein 86-Jähriger wurde Opfer eines Telefonbetrugs durch einen angeblichen Polizeibeamten in Kleve.
Am Freitagabend, den 10. April 2026, erhielt ein 86-jähriger Mann aus Kleve einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Der Anrufer informierte ihn darüber, dass Mitglieder einer Diebesbande gefasst worden seien, die für Einbrüche in der Nachbarschaft verantwortlich gemacht wurden. Zudem gab der angebliche Beamte an, dass weitere Täter auf der Flucht seien und es Hinweise gebe, dass bei dem Senior eingebrochen werden solle.
Um das Geld des Seniors in sichere Verwahrung zu nehmen, fragte der Anrufer nach der Höhe des Bargelds, das sich im Haus des Mannes befand. Kurze Zeit später erschien tatsächlich ein männlicher Täter an der Haustür in der Straße Rindernscher Deich, welcher die Geldkassetten des Seniors an sich nahm und mit dem Diebesgut die Wohnung verließ. Der entstandene Schaden beläuft sich auf eine mittlere fünfstellige Summe.
Der Täter wurde als etwa 1,80 m groß und circa 30 Jahre alt beschrieben. Er hatte einen hellen Kinnbart und war von etwas korpulenter Statur. Die Bekleidung bestand aus einer dunklen, ärmellosen Steppjacke und einer schwarzen Cap. Der Senior hatte kurz vor dem Besuch an seiner Tür einen grauen Wagen mit dem deutschen Kennzeichenfragment „BS“ gesehen. Nach dem Diebstahl verließ der Täter das Haus zu Fuß in Richtung Draisine.
Die Polizei rät, bei Anrufen von vermeintlichen Polizeibeamten vorsichtig zu sein. Die Notrufnummer 110 erscheint niemals im Telefondisplay, und bei Verdachtsfällen sollte unbedingt die örtliche Polizeidienststelle kontaktiert werden. Auch sollte man keine persönlichen oder finanziellen Informationen an unbekannte Personen weitergeben.
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