In Hagen kam es zu einem Vorfall mit Reizgas, bei dem mehrere Besucher Atemwegsreizungen erlitten.
Am Freitagabend, 20. März 2026, kam es gegen 18 Uhr in der Rathausgalerie in Hagen zu einem Vorfall, bei dem Reizgas freigesetzt wurde. Mehrere Besucher klagten plötzlich über Atemwegsreizungen und brennende Augen. Zeugen berichteten, dass ein Jugendlicher im ersten Obergeschoss mit einer Sprühdose Reizstoff versprühte. Gemeinsam mit weiteren Jugendlichen verließ er sofort nach dem Vorfall die Örtlichkeit in unbekannte Richtung.
Der Täter wird als schlank und etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Zudem soll er südländisch ausgesehen haben. Glücklicherweise gab es keine ernsthaften Verletzungen, sodass der Rettungsdienst nicht eingreifen musste. Die Feuerwehr wurde hinzugezogen, um das Gebäude zu lüften, da sich der Reizstoff zunächst nicht verflüchtigte. Die Rathausgalerie wurde infolgedessen geräumt und geschlossen, soll jedoch am Samstag wieder öffnen.
Gegen den unbekannten Täter wurde eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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