Am Flughafen Düsseldorf haben Zollhunde neun Kilogramm Kokain in Schuhen und Lutschern entdeckt. Ein 68-Jähriger sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
Manchmal klingt eine Nachricht so absurd, dass man zweimal hinschauen muss – aber dieser Fall ist leider bitterer Ernst: Am Flughafen Düsseldorf haben Zollhunde am 29. Juli 2026 einen 68-jährigen Reisenden mit rund neun Kilogramm Kokain im Gepäck gestellt. Das Besondere daran? Ein Teil des Rauschgifts war in Lutschern versteckt – getarnt mit einer roten Glasur. Wie ist das in meinen Warenkorb gekommen? Nicht so, aber genau diese Kreativität beim Schmuggeln macht den Fall so bizarr.1
Der 68-jährige ungarische Staatsangehörige war aus Brasilien über Lissabon eingereist und wollte den Zollbereich ganz entspannt über den grünen Ausgang verlassen. Doch genau in diesem Moment kontrollierten die Zollhunde „Jerry Lee“ und „Oleg“ zusammen mit ihren Hundeführern routinemäßig das Gepäck des Fluges aus Lissabon – und schlugen bei einem Koffer an.1
Ein Abgleich der Gepäckdaten ergab, dass der Koffer dem 68-Jährigen gehörte. Danach folgte eine intensive Kontrolle: Eine Röntgenuntersuchung bestätigte den Verdacht der Einsatzkräfte, und bei der anschließenden Durchsuchung wurde das ganze Ausmaß des Schmuggelversuchs klar.1
Was die Zöllner dann sicherstellten, liest sich wie eine kreative – aber letztlich gescheiterte – Ideensammlung zum Thema Tarnung:
Zusammen also rund neun Kilogramm Rauschgift, die nie ihr Ziel erreichten. Das gesamte Kokain wurde sichergestellt, der Beschuldigte noch vor Ort festgenommen.1
Am 30. Juli 2026 – also einen Tag nach seiner Festnahme – wurde der 68-Jährige dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Düsseldorf vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf ordnete der Richter Untersuchungshaft an. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf.1
Dieser Fall zeigt mal wieder eindrucksvoll, wie unverzichtbar ausgebildete Zollhunde im Kampf gegen den Drogenschmuggel sind. „Jerry Lee“ und „Oleg“ haben mit ihrer Spürnase einen Schmuggelversuch vereitelt, der ohne sie möglicherweise unentdeckt geblieben wäre. Egal wie gut getarnt – gegen eine gute Nase kommt man offenbar nicht an. Gut gemacht, ihr zwei!
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