Nach einer unkonventionellen Fehlbetankung auf der Autobahn A4 musste die Feuerwehr und Polizei eingreifen.
Ein Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Autobahnmeisterei wurde am Sonntagabend (24.05.2026) auf der Autobahn 4 notwendig, nachdem ein Pkw aufgrund einer Fehlbetankung liegen blieb. Der Beifahrer hatte versehentlich Benzin statt Diesel getankt. Rund zwei Kilometer nach der Tankstelle gab das Fahrzeug auf.
In einem unkonventionellen Versuch, das Problem zu lösen, schlug der Fahrer mit einem Schraubendreher ein Loch in den Kraftstofftank, um das falsch getankte Benzin in einen Gully abfließen zu lassen. Während er wartete, dass der Beifahrer Silikon zum Abdichten des Schadens holte, nahmen die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Autobahnmeisterei die Situation in der Nähe von Olpe wahr und intervenierten sofort.
Die Einsatzkräfte leiteten Maßnahmen ein, um eine Ausbreitung des Kraftstoffs im Kanalsystem zu verhindern. Für den Autofahrer wird diese kreative Lösung teure Folgen haben, da ein Ermittlungsverfahren wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet wurde. Zudem wurde vor Ort eine Sicherheitsleistung erhoben, da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Neben den Kosten für den Abschleppdienst und die Reparatur des Tanks muss er auch die Einsatzkosten der alarmierten Kräfte tragen.
Die Polizei weist darauf hin, dass solche improvisierten Lösungen nicht nur rechtliche Konsequenzen haben, sondern auch erhebliche Kosten verursachen können.
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