In Krefeld haben Spezialkräfte einen 45-Jährigen überwältigt, der seinen Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht hatte.
Die Polizei Krefeld wurde am Freitagabend kurz vor 22 Uhr zu einem Einsatz an der Melanchthonstraße gerufen. Grund war ein 45-Jähriger, der seinen 30-jährigen Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht hatte. In einem früheren Beitrag hatten wir bereits berichtet, wie der 30-Jährige daraufhin auf seinen Balkon flüchtete und um Hilfe rief.
Als die Polizei an der Melanchthonstraße eintraf, befand sich der 45-jährige Tatverdächtige bereits wieder in seiner Wohnung. Laut Angaben des Polizeipräsidiums Krefeld, übermittelt durch news aktuell, konnten Spezialkräfte den Krefelder dort überwältigen. Der Mann blieb bei dem Zugriff unverletzt.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung stellten die Beamten eine PTB-Waffe sicher. Dem Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen, anschließend wurde er in Gewahrsam genommen. Wie die Polizei Krefeld mitteilt, erwartet den 45-Jährigen nun ein Strafverfahren.
Sowohl die Polizeimeldung, die auch über welleniederrhein.de verbreitet wurde, als auch der Bericht von extra-tipp-am-sonntag.de bestätigen den Ablauf des Einsatzes: Bedrohung mit der Schusswaffe, Flucht auf den Balkon, Rückkehr des Tatverdächtigen in die Wohnung und schließlich der Zugriff durch die Spezialkräfte. Neu an dieser Entwicklung ist vor allem, dass der Einsatz ohne Verletzte endete und die Polizei bei der Wohnungsdurchsuchung die PTB-Waffe sicherstellen konnte.
Der 45-jährige Tatverdächtige muss sich nun in einem Strafverfahren wegen der Bedrohung seines Nachbarn verantworten. Weitere Details zu den Hintergründen des Nachbarschaftsstreits sind bislang nicht bekannt.
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