Die Kreispolizeibehörde Kleve kontrolliert Zweiräder im Rahmen einer bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion.
Im Rahmen der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ hat die Kreispolizeibehörde Kleve am 28. April 2026 die Sicherheit von Zweiradfahrenden in den Mittelpunkt gestellt. An verschiedenen Kontrollstellen wurden Radfahrende sowie Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen und Motorrädern überprüft.
Von 07:00 bis 15:00 Uhr kontrollierten die Polizeibeamtinnen und -beamten insgesamt 251 Fahrzeuge, darunter 99 Fahrräder, 73 E-Scooter, 12 Motorräder sowie 67 PKW und LKW. Dabei wurden 48 Verstöße von Radfahrenden und 37 Verstöße von E-Scooter-Fahrenden festgestellt. Zudem fuhren vier Personen ohne gültige Fahrerlaubnis.
Besonders auffällig war eine Kontrolle in der Gelderner Fußgängerzone, wo innerhalb einer Stunde 18 Zweiradfahrende angehalten wurden. Allerdings mussten zahlreiche Verwarnungsgelder verhängt werden, da viele von ihnen verbotswidrig in der Fußgängerzone unterwegs waren, darunter auch mehrere Kinder unter 14 Jahren.
Zusätzlich wurden im gesamten Kreis Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, bei denen 266 Fahrzeugführende zu schnell fuhren. Um präventiv zu arbeiten, konnten interessierte Bürger in Kalkar an einem Pedelec-Training teilnehmen, während in Kevelaer ein Informationsstand mit Experten der Verkehrsunfallprävention aufgestellt war.
Die Aktion verdeutlicht die Bedeutung der Verkehrssicherheit, insbesondere für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und E-Scooter-Nutzer. Alle Verkehrsteilnehmer sind angehalten, regelkonform zu agieren und aufmerksam zu sein, um Unfälle zu vermeiden.
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