Die Kreishandwerkerschaft Münster eröffnet mit einer Auftaktveranstaltung ein neues Modellprojekt zur Integration von Geflüchteten.
Münster – Am Mittwoch (28.01.) fand am Lehrbauhof eine Auftaktveranstaltung der Kreishandwerkerschaft Münster statt, die den Start eines Modellprojekts zur Integration markiert. Ziel dieser Initiative ist es, Geflüchteten, die in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Münster leben, frühzeitig Perspektiven für Ausbildung, Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe zu bieten.
Im Rahmen der ersten Veranstaltung wurden Informationen zu verschiedenen handwerklichen Berufen bereitgestellt und Möglichkeiten für den Austausch geschaffen. Besonders praxisnahe Angebote in den Bereichen Maurer- und Straßenbau ermöglichten es den Teilnehmenden, berufliche Tätigkeiten direkt kennenzulernen und ihre Fähigkeiten einzubringen.
Die Kreishandwerkerschaft Münster sieht großes Potenzial in diesem Netzwerk und plant, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Dazu gehören Angebote zur Berufsorientierung, Qualifizierung und ggfs. Vermittlung in konkrete Arbeitsverhältnisse.
Das Modellprojekt wird von der Bezirksregierung Münster und der Polizei Münster gemeinsam getragen, um Integration lokal und praxisnah zu gestalten. Ein ganzheitlicher Ansatz soll dabei helfen, frühzeitige Orientierung zu bieten und die Zusammenarbeit zwischen staatlichen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren zu fördern.
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