In Nettersheim-Tondorf brach am 24. Juli ein Küchenbrand aus – ein Nachbar rettete Tiere, erlitt aber eine Rauchgasvergiftung.
Ein aufmerksamer Zeuge, eine mutige Nachbarschaft und Tiere in Gefahr – in Nettersheim-Tondorf ist am Freitag (24. Juli) ein Küchenbrand glimpflicher ausgegangen, als er hätte enden können. Trotzdem: Die betroffene Wohnung ist seitdem nicht mehr bewohnbar.1
Gegen 11.50 Uhr fuhr ein 69-jähriger Zeuge mit seinem Pkw an einem Mehrfamilienhaus an der „Euskirchener Straße“ vorbei – und bemerkte Rauch, der aus einer Wohnung drang. Er hielt sofort an, klopfte an der Haustür und machte die Nachbarn auf den Brand aufmerksam.1
Eine Nachbarin, die einen Schlüssel zur betroffenen Wohnung hatte, öffnete die Tür. Dann wurde es richtig mutig: Ein 24-jähriger Nachbar betrat die verrauchte Wohnung und rettete einen Hund sowie mehrere Katzen.1 Klingt nach einer Heldengeschichte – aber der Einsatz hatte seinen Preis: Der 24-Jährige wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr rückte aus und löschte den Brand. Die Küche wurde erheblich beschädigt, die Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Bewohnerin selbst befand sich zum Zeitpunkt des Brands glücklicherweise nicht in der Wohnung.1
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde der Herd eingeschaltet zurückgelassen. Brandermittler haben die Untersuchungen zur genauen Brandursache aufgenommen.1
Dieser Fall zeigt mal wieder, wie schnell es gehen kann. Ein eingeschalteter Herd ohne Aufsicht reicht aus, um eine ganze Wohnung unbewohnbar zu machen – und im schlimmsten Fall Menschen und Tiere in Gefahr zu bringen. Also: Bevor ihr die Wohnung verlasst, kurz checken ob alles aus ist. Klingt banal, kann aber Leben retten.1
Zuständig für den Einsatz war die Kreispolizeibehörde Euskirchen, die auch die weiteren Ermittlungen übernimmt.
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