Ein Neusser Gymnasium zeigt, wie Reanimationsschulung an Schulen funktioniert – und rettet so Leben, bevor es in NRW zur Pflicht wird. Jetzt mehr erfahren!
Hand aufs Herz: Wüsstest du im Ernstfall wirklich, was zu tun ist, wenn jemand plötzlich zusammenbricht? Für viele von uns ist Reanimation so ein Thema, das irgendwie weit weg wirkt – bis es plötzlich direkt vor einem passiert. Ein Gymnasium in Neuss macht jetzt vor, wie man das ändert: Die Schülerinnen und Schüler lernen dort, wie man Leben rettet – und das sogar bevor es gesetzlich zur Pflicht wird. Respekt!
An einem Neusser Gymnasium wird Reanimation inzwischen fest in den Schulalltag integriert. Die Idee dahinter ist simpel und gleichzeitig so wichtig: Je früher junge Menschen lernen, wie Herzdruckmassage und Erste Hilfe funktionieren, desto mehr Menschenleben können im Notfall gerettet werden. Das Gymnasium gilt damit als echter Vorreiter in NRW – und zeigt, dass Schulen nicht auf neue Gesetze warten müssen, um Verantwortung zu übernehmen.1
Beim Training geht’s richtig praktisch zur Sache. Die Schülerinnen und Schüler üben an Übungspuppen, wie man:
Klingt erstmal nach trockenem Erste-Hilfe-Kurs? Weit gefehlt! Die Schüler berichten, dass das Gefühl, im Ernstfall handeln zu können, wirklich ein Gamechanger ist.1
In Deutschland erleiden jährlich rund 65.000 bis 70.000 Menschen einen Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses. Die entscheidenden ersten Minuten – bevor der Rettungsdienst eintrifft – machen dabei oft den Unterschied zwischen Leben und Tod. Und genau hier kommen Ersthelfer ins Spiel: Wer direkt dabei ist und sofort handelt, kann die Überlebenschance eines Menschen verdoppeln oder sogar verdreifachen.1
Das Problem? Viele trauen sich nicht ran. Zu groß die Angst, etwas falsch zu machen. Genau deshalb ist es so wertvoll, wenn Schulen wie dieses Gymnasium in Neuss das Thema früh und praxisnah angehen. Denn wer es einmal geübt hat, zögert im Ernstfall nicht.
Dass Reanimationsschulungen an Schulen kommen sollen, steht schon länger im Raum. Die Diskussion darüber, ob Erste Hilfe und Herzdruckmassage verpflichtend in den Lehrplan aufgenommen werden sollen, nimmt Fahrt auf – und das Neusser Gymnasium zeigt, dass es funktioniert, wenn man einfach anfängt.1 Statt auf politische Beschlüsse zu warten, wird hier schon gehandelt. Und das verdient echten Applaus.
Für andere Schulen in NRW könnte das als Inspiration dienen: Ihr müsst nicht warten, bis es Vorschrift ist. Eine Kooperation mit lokalen Hilfsorganisationen wie dem DRK, der DLRG oder den Johannitern lässt sich oft schneller organisieren, als man denkt.
Du bist kein Schüler mehr – oder willst einfach nicht warten, bis das Thema zu dir kommt? Dann schnapp dir einen Erste-Hilfe-Kurs in deiner Nähe! In NRW gibt es zahlreiche Angebote, viele davon sogar kostenlos oder stark vergünstigt. Denn eines ist klar:
Das Gymnasium in Neuss macht es vor: Mit dem richtigen Wissen und ein bisschen Übung kannst auch du im entscheidenden Moment der Unterschied sein. Und das ist doch eigentlich das Coolste, was man mitnehmen kann – aus der Schule oder aus dem Leben.1
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