Auf der A 2 wurde ein Gefahrgut-Sattelzug in Schlangenlinien beobachtet. Der Fahrer steht unter Verdacht, alkoholisiert zu fahren.
Am Montagmorgen, den 01. Dezember 2025, wurde ein Lkw-Fahrer auf der Autobahn 2 zwischen Minden und Herford in auffälliger Weise beobachtet. Zeugen berichteten von einem Sattelzug, der mit einem Flüssiggastransport mehrere Fahrstreifen und den Seitenstreifen benutzte und dabei mehrfach beinahe gegen Leitplanken stieß.
Das entgegenkommende Streifenteam der Autobahnpolizeiwache Herford konnte die gefährliche Fahrweise um 01:10 Uhr nachvollziehen. Die Autofahrer hatten in vier Situationen beobachtet, wie der Fahrer im letzten Moment gegenlenkte, um Kollisionen zu vermeiden. Besonders kritisch war eine Stelle in der Baustelle zwischen den Anschlussstellen Herford Ost und Herford Bad Salzuflen, wo der Sattelzug fast gegen Barken prallte.
Nach einer Kontrolle auf der Rastanlage Lipperland Nord stellte sich heraus, dass der 53-jährige Fahrer aus Belarus nicht in der Lage war, einen Alkoholtest durchzuführen. Es wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Der Fahrer wurde wegen des Verdachts auf Alkohol am Steuer angezeigt.
Zusätzlich informierte die Polizei, dass das zuständige Straßenverkehrsamt über den Vorfall zur Prüfung der Eignung des Fahrers in Kenntnis gesetzt wurde. Der Sattelzug wurde sichergestellt, da der Tank mit Flüssiggas nicht gereinigt war und der verbleibende Reststoff einer fortlaufenden Kühlung bedarf.
Der Fahrer wurde zudem wegen eines vorliegenden Haftbefehls an die Justiz übergeben, da er den geforderten Betrag für eine vorhergehende Trunkenheitsfahrt nicht begleichen konnte.
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