In Monheim am Rhein wurde ein Mann auf frischer Tat bei einem Übergriff auf eine Frau im Schwimmbad gestellt.
Monheim am Rhein – Ein 44-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz steht im Verdacht, am 4. April 2026 eine Frau auf der Damentoilette eines Schwimmbades in Monheim am Rhein fotografiert zu haben. Der Vorfall ereignete sich gegen 14:30 Uhr, als die 50-jährige Besucherin des Schwimmbades bemerkte, dass ein Handy unter der Trennwand ihrer Kabine hervorschaut. Die Frau rief um Hilfe, woraufhin mehrere Zeugen und Mitarbeiter des Schwimmbades aufmerksam wurden.
Die Angestellten verfolgten den verdächtigen Mann, der mit einem Bademantel bekleidet die Toilette und das Schwimmbad fluchtartig verließ. In einer Seitenstraße konnten zwei Mitarbeiter den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Wie sich herausstellte, ist der Mann bereits mehrfach kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten.
Bei der Durchsuchung seines Spinds wurde eine geringe Menge Amphetamin sichergestellt. Das Handy blieb trotz intensiver Suche unauffindbar. Der Mann erhielt ein Hausverbot für das Schwimmbad und sieht sich nun mehreren Ermittlungsverfahren gegenüber.
Das heimliche Fotografieren oder Filmen intime Bereiche ist eine Straftat, die als Sexualdelikt eingestuft wird. Der entsprechende Paragraf sieht Geld- oder Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren vor.
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