Auf der A 3 bei Ratingen kam es zu zwei Auffahrunfällen mit sieben Fahrzeugen und fünf Verletzten – darunter ein Baby. Der Stau dauerte Stunden.
Dienstagnachmittag, 8. September 2026 – auf der A 3 bei Ratingen in Richtung Köln ist es zu zwei Auffahrunfällen innerhalb kürzester Zeit gekommen. Das bittere Ergebnis: fünf verletzte Personen, darunter auch ein sechs Monate altes Baby, und stundenlange Verkehrsbehinderungen auf der A 3 und der A 44.1
Alles begann damit, dass ein 47-jähriger Pkw-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen in Höhe des Autobahnkreuzes Ratingen-Ost aus bisher ungeklärten Gründen sein Fahrzeug abbremste. Was dann folgte, war eine klassische Kettenreaktion: Eine 26-Jährige fuhr ihm hinten auf – kurz darauf knallten zwei weitere Fahrzeuge in das Unfalldurcheinander.1
Besonders schlimm erwischte es einen 32-Jährigen, seine 30-jährige Beifahrerin und ihr sechs Monate altes Kind – alle drei wurden schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei weitere Beteiligte kamen mit leichten Verletzungen davon.1
Als wäre das nicht genug, kam es kurz darauf zum nächsten Unfall. Ein weiterer Pkw-Fahrer bremste wegen des ersten Unfalls ab – und schon fuhren ihm zwei weitere Autos von hinten auf. Glücklicherweise wurde bei diesem zweiten Crash niemand verletzt.1
Von den insgesamt sieben beteiligten Pkw waren am Ende sechs nicht mehr fahrbereit. Eine ganze Menge Blech auf der Straße also.1
Klar, dass bei so einem Durcheinander der Verkehr nicht einfach weiterrollt. Die Fahrbahn wurde während der Unfallaufnahme an der Unfallstelle vorbeigeleitet, was zu erheblichen Beeinträchtigungen auf der A 3 und auch auf der A 44 geführt hat. Erst gegen 19:15 Uhr gab die Polizei die Fahrbahn wieder frei – das war knapp zweieinhalb Stunden nach dem ersten Unfall.1
Warum der 47-jährige Fahrer sein Fahrzeug auf dem linken Fahrstreifen abgebremst hat, ist bislang unklar. Die Polizei Düsseldorf ermittelt weiter. Wer also auf der A 3 in Richtung Köln unterwegs ist, sollte in nächster Zeit besonders aufmerksam fahren – gerade wenn vor euch jemand bremst, kann jede Sekunde zählen.1
Bleibt vorsichtig auf den NRW-Straßen und haltet immer genug Sicherheitsabstand – für euch und alle anderen da draußen!
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