Auf der BAB 42 kam es in den frühen Morgenstunden zu einer Massenkarambolage mit 19 Fahrzeugen und mehreren Verletzten.
In den frühen Morgenstunden des Montags wurde die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 42 alarmiert. Zwischen dem Kreuz Essen-Nord und der Anschlussstelle Bottrop-Süd kam es auf der Brücke über den Rhein-Herne-Kanal zu einer Massenkarambolage mit insgesamt 19 beteiligten Fahrzeugen. Auf mehreren Fahrspuren erstreckte sich ein Trümmerfeld, und zahlreiche Fahrzeuge standen beschädigt ineinander geschoben auf der Brücke.
Insgesamt waren 25 Menschen unmittelbar betroffen. Vier Personen erlitten Verletzungen, eine davon schwer. Der Rettungsdienst transportierte die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Während der ersten Lageerkundung wurde ein weiterer Verkehrsunfall in unmittelbarer Nähe gemeldet, was die Einsatzkräfte dazu veranlasste, die Einsatzstelle in zwei Abschnitte zu gliedern.
Die Feuerwehr Bottrop wurde zur Unterstützung alarmiert, um den Rettungsdienst zu verstärken und die Notfallmaßnahmen zu koordinieren. Während die Einsatzkräfte die Unfallstellen sicherten, stellten sie den Brandschutz sicher und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf. Eine Person war in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und konnte durch eine Rettungsaktion befreit werden.
Um die Betroffenen zu unterstützen, wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet, in der Verletzte sowie unverletzte Personen medizinisch versorgt und registriert wurden. Auch zusätzliche Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes wurden zur Fahrzeugbetreuung angefordert.
Die Erreichbarkeit der Einsatzstelle war durch baustellenbedingte Einschränkungen und einen extremen Rückstau erschwert. Einsatzkräfte mussten teilweise ihre Fahrzeuge in größerer Entfernung abstellen und den letzten Streckenabschnitt zu Fuß zurücklegen. Der Feuerwehr gelang es jedoch, die Koordination an der Unfallstelle durch effiziente Zusammenarbeit zu optimieren und schnellstmöglich erste Maßnahmen zu ergreifen.
Ersten Angaben zufolge war eine glatte Fahrbahn ursächlich für die Karambolage. Im Bereich der Brücke über den Rhein-Herne-Kanal können sich bei winterlichen Bedingungen besondere Gefahren entwickeln. Die Autobahnpolizei Düsseldorf hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.
Die BAB 42 musste im betroffenen Abschnitt vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Nach Abschluss der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen konnte die Einsatzstelle der zuständigen Behörde übergeben werden. Insgesamt waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst mehrere Stunden im Einsatz.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!