In Soest wurde ein stark überladener Lkw stillgelegt, der auch gravierende technische Mängel aufwies.
Am Freitagmorgen wurden Polizeibeamte im Bereich des Senator-Schwartz-Rings auf ein auffälliges Pritschenfahrzeug aufmerksam. Das Fahrzeug, das von dort nach links auf die Werler Landstraße abbog, erweckte aufgrund seines Erscheinungsbildes den Verdacht einer erheblichen Überladung. Bei der anschließenden Kontrolle bestätigte sich dieser Verdacht: Der Lkw war mit feuchtem Erdaushub beladen, der weit über die Bordwände hinausragte. Zudem waren die Blattfedern des Fahrzeugs sichtbar nach oben durchgebogen, was auf eine erhebliche Überlastung hindeutete.
Eine Wiegung im Recyclingbetrieb ergab ein tatsächliches Gewicht von 5.900 kg, obwohl die zulässige Gesamtmasse bei 3.500 kg liegt. Der Lkw war somit um 2.340 kg überladen, was einer Überschreitung von 66,86 % entspricht. Bei einer technischen Untersuchung des Fahrzeugs wurden gravierende Mängel festgestellt, darunter defekte Beleuchtung, Bremsanlage und Lenkung sowie erhebliche Durchrostungen an tragenden Teilen.
Der Lkw wurde daraufhin stillgelegt, und die Weiterfahrt wurde untersagt. Gegen den Fahrer sind entsprechende Verfahren eingeleitet worden, und eine Sicherheitsleistung wurde vor Ort erhoben. Die Polizei betont, dass Überladungen und technische Mängel eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmenden darstellen.
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