Mehr als 300 Einsatzkräfte haben am 31. Juli 2026 Gewerbebetriebe in Mönchengladbach kontrolliert.
Freitagabend, 31. Juli 2026: Während die meisten Menschen den Feierabend genießen, laufen in Mönchengladbach mehr als 300 Einsatzkräfte zu einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz auf. Stadt, Hauptzollamt Krefeld, Bundespolizei und Polizei haben sich zusammengetan – und das Ergebnis kann sich sehen lassen.1
Insgesamt 16 Gewerbebetriebe wurden in den Abendstunden unter die Lupe genommen: Shishabars, Spielhallen, Massagesalons – nichts blieb unkontrolliert. Gleichzeitig fanden präventive Personenkontrollen rund um den Mönchengladbacher Hauptbahnhof und in der Rheydter Innenstadt statt.1
Die Liste der Funde und Verstöße ist lang – und ziemlich beeindruckend. Hier ein Überblick über das, was die Einsatzkräfte bei den Betriebskontrollen aufgedeckt haben:1
Obendrauf vollstreckte die Polizei einen bereits bestehenden Durchsuchungsbeschluss gegen eine mutmaßlich illegal betriebene Spielhalle an der Hindenburgstraße.1
Auch auf den Straßen war einiges los. Bei den Personenkontrollen am Hauptbahnhof und in der Rheydter Innenstadt wurden insgesamt 98 Menschen überprüft. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Messerverboten und Verstößen gegen das Waffengesetz.1
Auf dem Bismarckplatz trafen Beamte eine Person an, die eine Schreckschusswaffe im Hosenbund trug – kein guter Fund. Dazu kamen jede Menge verkehrsrechtliche Verstöße: sieben Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sieben Fälle ohne Versicherungsschutz und ein Fall des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln.1
Polizeipräsident Stephan Zenker bringt es auf den Punkt: „Durch solche gemeinsamen Einsätze wollen wir Rechtsverstöße konsequent verfolgen, kriminelle Strukturen frühzeitig erkennen und mit sichtbarer Präsenz das Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger stärken.“1
Und das war definitiv kein Einzel-Event: Die beteiligten Behörden haben bereits angekündigt, dass weitere gemeinsame Kontrollen folgen werden. Wer also meint, im Verborgenen agieren zu können – dieser Einsatz zeigt ganz klar, dass das in MG so einfach nicht funktioniert.1
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